Politiker-Dummschwatz: Angriff auf das Allerschärfste

Herr Bundeskanzler Kurz kommentierte einen antisemitischen Angriff mit der sinn­be­frei­ten Dumm­­schwatz-Parole:

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Eine hohle Floskel, so bedeutungsschwer wie ein Furz im Kukuruz. Wozu will er den Angriff denn verurteilen, zu einem Bußgeld etwa oder zu einer Haftstrafe?
Was soll ein antisemitischer Angriff auf das Allerschärfste überhaupt sein, von wem wird das Aller­schärfste denn angegriffen? Ist das Aller­schärfste noch schärfer als das Schärfste, wel­ches eben­falls ein stän­diges An­griffsziel ist?
Sinnleerer Politiker-Dummschwatz, nix als heiße Luft.

Paywall der Woche

Österreichs Exklusiv-Enthüllungsorgan Nummer 1 enthüllt exklusiv:

Was Maradonas letzte Worte waren, enthüllt sich allerdings erst hinter der Bezahlschran­ke nachdem Sie ein kostenpflichtiges oe24PLUS-Abo abgeschlossen haben:

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Wenn Sie jedoch kein kostenpflichtiges oe24PLUS-Abo abschließen möchten um Maradonas letz­te Worte zu lesen, lesen SIE HIER seine letzten Worte – unter dem Google-Suchbegriff: “Marado­nas letz­te Worte“. Ohne oe24PLUS, dafür kostenlos.

Wenn Sie jedoch auch nicht googeln möchten um Maradonas letz­te Worte ohne oe24PLUS zu lesen, lesen SIE HIER seine letzten Worte [Spoiler unten, 3x anklicken]:

                        Maradona sagte: »Ich fühle mich schlecht.«                      

Herr Dritter Nationalratspräsident Hofer gibt die Twitter-Stimmungskanone

»Wem Gott gibt ein Amt, dem gibt er auch Verstand«, so besagt eine Redensart. Redensarten müssen nicht immer zutreffen.

Norbert Hofer, ehemals Verkehrsminister und derzeit Dritter Präsident des österreichischen Nationalrates*), hält es für angebracht sich während der Regierungs-Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Kri­sensituation via Twitter über die Haarfärbung des Gesundheitsministers aus­zu­las­sen.
(Wenn Ex-Präsident Trumps Account mal gesperrt wird, kann ihn Herr Dritter Nationalratspräsident ja als Twitter-Stimmungskanone ablösen.)
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*) Welchen Sinn oder Nutzen ein Dritter Nationalratspräsident überhaupt haben soll, weiß keine Sau. Macht aber nix, weiß ja von den ägyptischen Pyramiden auch keiner. Oder vom Blinddarm. Oder vom neuen WordPress Editor.

WordPress Classic Editor

Allenthalben hört man Klagen über den unbeliebten neuen WordPress Editor, der lässt sich indes einfach deaktivieren – siehe Bild unten: im Beitragsformular in der Bearbeitungszeile die drei vertikalen Punkte anklicken, dann »Als HTML bearbeiten« anklicken. Nun kann man den Beitrag mit dem herkömmlichen Classic Editor bearbeiten wie gewohnt.

Erscheint möglicherweise im Beitragsformular das Feld wie im Bild unten: die drei horizon­talen Punkte anklicken, dann »Zu HTML umwandeln«. (Nicht auf das blaue Feld »Versuch der Blockwiederherstellung« klicken, sonst würde der ganze Eintrag zerstört und man müss­te von vorn beginnen.)

So sollte es gelingen, Beiträge wieder wie früher gewohnt zu schreiben & editieren, hoffe so klappts auch bei euch p.t. KollegInnen falls jemand mit dieser Methode versuchen möchte.

Riesenglück der Woche

Vorgestern fand in der Wiener Innenstadt ein islamistischer Terrorangriff statt. Ein Herr NR-Abgeordneter Schmidhofer hielt sich vorgestern nicht in der Wiener Innenstadt auf, son­dern wo­an­ders, worüber die “Kleine Zeitung“ gestern Bericht erstattete. Mutmaßlich ließen sich noch weitere Personen ausfindig machen, welche sich vor­gestern eben­falls nicht in der Wie­ner Innenstadt, sondern woanders aufhiel­ten, und mit der Berichterstattung darüber lie­ßen sich noch weitere Kleine Zeitungseiten füllen.

Kleeblattprinzipielles

Aus der Reihe: »Wörter, die die Welt nicht braucht«


Da hat sich also ein kreativer Kopf im Innenministerium das Phantasiewort “Kleeblatt­prin­zip“ ausgedacht, und sämtliche Nachrichtenmedien von Aachener bis Zürcher Zei­tung brin­gen diesen Sachverhalt der Leserschaft artig zur Kenntnis. Aber möchte man meinen, einer, auch nur ein einziger!, hätte nachrecherchiert was dieses Phan­tasiewort über­haupt heißen soll und weshalb die be­hördlichen Maßnah­men denn so bezeichnet wer­den, und tä­te es der Leserschaft verraten? Keiner. Der Informa­ti­onsgewinn, welcher dem Rezi­pienten aus der konzertierten Zurkenntnisbringung dieser ministerialen Phantasie­wort-Kre­­a­ti­on er­­sprießt, liegt somit im Bereich plus/minus Null.

Wenn die Intensivbetten in Deutschland knapp werden, sollen Patienten bun­desweit und nicht nur regional verteilt werden. So steht es in einem Konzept des Bun­des­in­nen­ministeri­ums. Darin ist von einem “Kleeblattprinzip“ die Rede. Deutschland wird dem­nach in fünf Großregionen aufgeteilt, die sich gegenseitig bei der Übernahme unterstüt­zen.  (BR24)

Fünf Großregionen, “Kleeblattprinzip“, demnach. Wieviele Blätter hat ein Kleeblatt im Prin­zip eigentlich?

Deutschlandfunk: Wortwörtliches

Im Englischen unterscheidet sich die Wortstellung von Verb und Objekt in Nebensätzen vom Deutschen*, was sich in der Übersetzung bei unveränderter Wortstellung komisch anhört – kennen alle aus “Asterix bei den Briten“ [»Es ist Zeit, zu trinken eine Tasse Tee.« usw.] Im Jiddischen ist es ähnlich.

In einem Deutschlandfunk-Artikel über Hochstapler, die sich fälschlich als Juden ausgeben, wird der Berliner Rabbiner Dr. Walter Rothschild, gebürtiger Brite, wörtlich zitiert:

»Und es ist interessant, wie die Leute suchen einen bestimmten Opferstatus.«
»Wenn ich höre solche Sätze, dann gehen die Haare hoch auf meinem Nacken.«
»Keiner möchte zugeben, dass er wurde betrogen von jemandem.«

Die wortwörtliche Wiedergabe dieser Aus­sagen mag, um journalistischer Sorgfaltspflicht Ge­nüge zu leisten, gut gemeint sein – aber hier ist gut gemeint das Gegenteil von gut: inson­ders da Herr Rothschild eben Jude ist. Anstatt die Sätze lediglich in korrekte Wort­stellung zu set­zen [»Wenn ich solche Sätze höre; dass er von jemandem betrogen wurde« usw.] ohne deren Sinnge­halt da­durch zu verfälschen, werden sie wörtlich wiedergegeben, sodass sichs für den Leser anhört als wür­de Herr Rabbiner Rothschild jiddeln wie ein jiddi­scher Rabbi.
Und genau das tut Herr Dr. Rothschild eben nicht: er spricht, als gebürtiger Brite, so wie ein an­g­lophoner Muttersprachler eben Hochdeutsch spricht.
Die grammatikalisch fehlerhafte Wortstellung in den Aussagen eines nichtdeutschen Mutter­sprachlers in der Veröffentlichung gram­mati­kalisch richtigzustellen, hätte indes der jour­na­lis­ti­schen Sorg­falt keinen Zacken ab­ge­bro­chen.

Neues aus Kalau

Dass beim SPIEGEL ein Kalauer-Ausheckbeauftragter in Vorschulalter wirkt, wurde hieramts bereits öfters vermutet. Mittlerweile scheint der das Vorschulalter aber überschritten zu ha­ben: der kann nämlich Englisch! Schau mer mal, was der grad wieder ausge­heckt hat:

Jagd, auf Hunter: Vastehste, kennste kennste? Weil “hunter“ auf deutsch “Jäger“ heißt. “Jagd auf Jäger“ – der Brüller. Muss einem erstmal einfallen.

(Was sich jemand dabei denken mag, sein Kind auf den Vornamen “Jäger“ zu taufen, steht wiederum auf einem anderen Blatt.)

18. Oktober

Heute ist übrigens der Internationale Tag der Mitfahrgelegenheit, falls jemand nicht ge­wusst hat. (Nicht dass es wieder Beschwerden hagelt, ich hätt’s gewusst aber niemand verraten.)

Autostoppen war früher mal gang & gäbe, heutzutags sieht man Autostopper nur mehr sel­ten. Vor etlichen Jahrzehnten aber fuhr ich mal mit meinem Mädel per Auto­stopp von Wien/Spinnerin am Kreuz bis nach Piräus/Griechenland und wir waren binnen zwei Ta­gen dort, nicht gelogen. Unterwegs lud uns ein freundlicher Lkw-Fahrer so­gar bei­de zu einem Imbiss ein, und von Spielfeld zur jugoslawischen Grenze ließ uns ein Landwirt auf seinem Traktor mitfahren. Dort nahmen uns zwei jointrauchende Deutsche in einem Mercedes mit, die in achsbrecherischem Tempo über den Autoput* bretterten als gäb’s kein Morgen mehr, und so kamen wir in einem Flutsch bis an die Ägäis.
Wiederum Jahrzehnte später war ich selber als Lkw-Fernfahrer unterwegs*, als mich auf ei­­ner ungari­schen Autobahntankstelle eine junge Autostopperin ansprach ob sie mitfahren dürfe. Erzählt sie mir in holprigem Englisch, dass sie aus Rumänien komme und nach Antwerpen trampen wolle wo ihr Freund, Küchengehilfe auf einem Kreuzfahrtschiff, dem­nächst für einige Tage anlanden würde und sie sich dort treffen wollten. Musste wahrhaft ei­ne große Liebe sein, dass sie dafür extra die lange Reise unternahm. Zu­fällig kam ich eben­falls grad aus Rumänien – aber, jetzt kommts: nämlich auf einer Tour via Oostende nach England. Heißt: so konnte sie in einem Stück bis Brüssel mit mir mitfahren, von wo es nach Ant­werpen nur mehr ein Katzensprung war zum Treffen mit ihrem Seefah­rerfreund. Bissel Glück muss man beim Autostoppen freilich haben.

Breaking News

Aus der beliebten Reihe »Clickbait Suspense mit den Royals«:
(Auflösungen im Spoiler darunter: 3x anklicken)

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                                  Sie trägt eine Mund-Nasen-Schutzmaske.                              
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            Archie (1) muss um Erlaubnis fragen, wenn er heiraten möchte.           

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                                      … Kate mal einen Teilzeitjob hatte.                                     

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                                  Meghan & Harry sitzen auf einer Bank.                                 

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                    Die Queen spricht mit Prinz George, wenn er sie besucht.                
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Clickbait Suspense: ▶️ ▶️ ▶️ ▶️

14. Oktober

Heute ist angeblich der Glücklich-trotz-Glatze-Tag, falls man dem Kalender glauben will.
All jenen zum tröstlichen Zuspruch, deren Kopf­be­haarung mit fortschreitendem Lebensalter sich zu lichten anhebt:

    Apert durchs Haupthaar die Kalotte,
    steht Dir bevor der zweite Lenz
    und hinter Dir liegt, Dank sei Gotte!,
    die mühsame Adoleszenz.

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(Kollege Lo: »Eine Glatze ist FKK auf höchster Ebene.«)

[Update] Bumsti: Mediales


Worauf die Welt gewartet hat. Zumal bereits zu befürchten stand, dass aus der Nummer wo­möglich nix draus wird. Vielleicht klappts ja diesmal:


Um den “Fake-News der Regierung und ihrer Medien“ entgegenzutreten, plante Bum­sti Stra­che laut WKStA (Wirtschafts- u. Korruptionsstaatsanwaltschaft) ein »NEUES Medium, in dem alles berichtet werden kann«. Das Projekt sei zwar »aufgeschoben, aber nicht aufgehoben« droht er:


Da wird sich Der Postillon warm anziehen müssen.
(Der Name “ZackZack“ für sein neues Medium ist leider schon vergeben.)
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Bumsti, siehe:  ▶️

10. Oktober – Phraseologisches

Heute ist übrigens der Internationale Tag des Hundes.

Haben Sie gewusst, dass der Satz »Irgendwo bellte ein Hund« einer der am häufigsten wie­der­hol­ten Sätze der Literaturgeschichte ist. ▶️

    Von sämtlichem Getier hienieden
    im Tiergarten des lieben Gott’s
    bieten insonders die Caniden
    dem Nachtruhegebote Trotz.

Euphemistisches

Der STANDARD titelt über die Aussagen eines Herrn Abdelati Krimi, Kandidat auf der Wahl­liste der Grünen zur Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl, in einer arabischsprachigen Sendung:


Und das sagt der Herr Kandidat der Wiener Grünen über das österreichische Eherecht:

»Bei Allah, [..] wir sind gegen die Gesetze dieses Landes,
weil diese Gesetze die Frau schützen und ihr Rechte geben.«

Eine solche Ungeheuerlichkeit als “kritische Aussage“ zu defi­nie­ren, ist wahr­haft ein denk­wür­di­ger Euphemismus.

Riesenglück der Woche

Riesenglück bei Raserfahrt
Der Fahrer eines 245 PS starken Golf 7 GTI fährt auf einer Autobahn und beschleunigt ra­sant auf der linken Spur in Richtung Höchstgeschwindigkeit. Als er Tempo 240 erreicht hat, zieht plötzlich ein grauer Škoda Rapid Spaceback auf die linke Spur rüber – vielleicht ist er unachtsam und wech­selt unabsichtlich die Spur. [..] Der Golf 7 GTI-Fahrer versucht noch, mit der Lichthupe auf sich aufmerksam zu machen, ..

.. dann semmelt er gegen den grauen Škoda und lallt: »Ey-Altamaaaaaahhn!«.
(Vielleicht lallt er auf arabisch? Wer weiß.)
Der Blödmann. Zu versuchen, “mit der Lichthupe auf sich aufmerksam zu machen“ wenn ein anderer unachtsam und unabsichtlich die Spur wechselt, ist wohl ziemlich das Bescheu­­­ert­ste was einem in der Situation einfallen kann. Als würde Blödmann Nummer 1 beim un­achtsamen und unabsichtlichen Spurwechseln grad nix besseres zu tun haben als im Rück­­spie­gel Nachschau zu halten, ob nicht ein Blödmann Nummer 2 grad mit der Lichthupe “auf sich aufmerksam macht“.
Warum es laut Artikelüberschrift ein “Riesenglück“ sein soll, wenn zwei Blödmänner auf ei­­ner Autobahn zusammensemmeln, bleibt ungeklärt.

Ministerielles

Im Vorwort zu einem “Dossier zur partnerschaftlichen Gleichstellungspolitik“ gibt die Bun­des­ministe­ri­n für alle außer Männer (BMFSFJ) bekannt:

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Eine Bekanntgabe von geradezu epochaler Komplexität.

2. Oktober – Tag des grundlosen Grienens

Heute am 1. Freitag im Okober ist der internationale Tag des Lächelns, erfunden wurde der 1999 von Harvey Ball, dem Erfinder des Grinse-Smileys.


Sollte sich der Leser solcher einfältiger Tagesparolen tatsächlich angehalten sehen, tagsüber 400 Mal grundlos grienend wie ein Schwachsinniger herumzulaufen, bloß weil einer den zum Tag des Lächelns ausgerufen hat? Der würde sich wohl zweifellos auffällig machen.

Diverse dumpfsinnige Devisen und Un-Sinnsprüchlein gibts freilich zuhauf, z. B.:

»Schenken Sie ein Lächeln, es bewirkt wahre Wunder« *

– Kein wahres Wunder freilich, wenn Sie der unerbeten Beschenkte draufhin zur Rede stellt: »Was gibts da dumm zum grinsen?« Oder:

»Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst, schenke ihm deins.« *

– Und wenn derjenige zwar kein Lächeln, aber etwa Atemnot hat und grad sei­nen Tag des He­chelns oder Tag des Röchelns, dann will der deins garantiert nicht geschenkt kriegen.

»Im scheinbar // grundlosen Lächeln // offenbart sich // die Natur der Seele.« *

– Was auch immer das bedeuten soll.
(Was sich im scheinbar grundlosen Verteilen paarweiser Schrägstriche zwischen den Wör­­tern offenbaren soll, erschließt sich dem Rezipienten dieser Kalenderweisheit nicht.)
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(Auch Kollege gnaddrig gnaddert hier über “bräsige Gutgemeintheiten“ zum heutigen Ta­ges­­motto.)

30. September

Heute ist der Internationale Übersetzertag, nämlich am Todestag des Heiligen Hieronymus, Schutzpatron der Dolmetscher & Übersetzer.

Übersetzungen stechen mitunter durch grobe Unsinnigkeit hervor, inbesondere als Resultat hirnlosen Übersetzens von englischen Pressetexten: so werden dann etwa »billions« zu »Bil­lionen«, »alien life forms« zu »Aliens« und »50.000 troops« (= Soldaten) zu »50.000 Truppen«.

Klassische Beispiele für gravierend sinnentstellende Übersetzungsfehler finden sich indes bereits im Buch der Bücher, wo aus dem aramäischen Urtext etwa ein Seil (“gamta“) zu ei­nem Kamel (“gamla“) fehlübersetzt wurde, welches seither sprichwörtlich durchs Nadelöhr geht.

Selbst kleine Fehler können große biblische Wunder bewirken: wenn nämlich »er [Jesus] ging an den See« stattdessen als »ging auf dem See« [Mt 14,25] übersetzt wird.
(Kollege KrassNick reimt über besagtes Seewunder übrigens die launigen Verse:)

    Es rief die Menge: »Seht,
    ein Wunder!
    Über den See Genezareth
    schreitet der Herr, und geht
    nicht unter!«

    Über das Wasser schritt der Herr.
    (Doch allerdings verriet er der
    verblüfften Menge später:
    »Das Wasser war ja, bittesehr,
    eh nicht so tief: im Schnitt nicht mehr
    wie fuffzehn Zentimeter.«)
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    © mit freundl. Genehmigung M. Krassnig