Aufgelesenes

Exxpressionistisches

Da ist das Desinformations- & Fakenews-Verbreitungsmedium “eXXpress für Selberdenker“ ▶️ etwas ganz Großem auf der Spur:

Die Aktivisten der “Fridays for Future” nahmen es mit der deutschen Sprache nicht so ge­nau, erfährt man dort, und statt sechs “Worten“ sind wohl sechs Wörter gemeint, wenn man es mit der deutschen Sprache genau nimmt. Wel­che angeblich vier von den sechs Wör­tern falsch ge­schrie­ben sind, verrät der “eXXpress“ allerdings nicht – das müssen die Sel­ber­den­ker wohl selber herausfinden.

Rätselhaftes: Such das “Glück im Unglück“

Auffallend häufig werden Berichte über Unglücksfälle jeglicher Art mit der Flach­sinnsfloskel “Glück im Un­glück“ eingeleitet, ohne dass sich irgendein Grund dafür erkennen ließe. Eben­so unerklärlich erscheint wiederum umgekehrt, warum ein Bericht über keinen Unglücksfall mit ebendieser Floskel im Schlusssatz beendet wird:

Wer in dem Bericht entdecken will, wo denn da irgendwas mit einem “Glück im Unglück“ zu tun haben soll, muss wohl nach dem Sinn im Unsinn suchen.

Kolumnistisches: Einleitendes

»Ein Vorspann oder Teaser (engl.: to tease = necken / reizen) soll in Texte einleiten bzw. zum Weiterlesen motivieren, indem er das konkrete Thema auf kurzem Raum umreißt. Selbst wenn er den Vorspann nur überfliegt, soll der Leser möglichst schnell erfassen wo­r­um es in dem Beitrag geht.«  (“Handbuch des Journalismus“)

Vorspann “SPIEGEL“-Kolumne:

Ja, was wohl? Was die Kolumnistin mit diesem Zinnober im Vorspann meint, lässt sich für den Leser nur kos­ten­pflichtig erfassen, da der Beitrag hinter einer Bezahlschranke steht.

Kolumnistisches: Genderstereotypisches

(Aus der Reihe: “taz“-Kolumnen-Bashing der Woche)

Da wird in der “taz“ wieder mal eifrig drauflos kolumnisiert, über Themen welche die Welt bewegen:

»Als Japanerin in Deutschland ist es fast unmöglich, an einem Klischee vorbei zu leben, ohne darauf angesprochen zu werden: Manga und Anime.«

An einem Klischee vorbei zu leben, an einem Klischee oder zwei zu kleben – was im­mer das bedeuten soll. Manga sind Comics, Anime sind Trickfilme und stehen aber nur im ers­ten Satz der Ko­lum­ne da wie be­stellt und nicht abgeholt, ohne im weiteren Kontext je­­mals wie­der Erwähnung zu finden. Kann man streichen.

»Nicht selten lernte ich Menschen kennen, die für Japan schwärmen, weil sie diese Co­mics so sehr liebten.«

Nicht selten? (Ersetze Comics durch »Sushi«, und der Satz hört sich auch nicht wesentlich über­zeugender an.)

»Oder mich aufgrund meiner Herkunft damit in Verbindung brachten.«

Nicht eindeutig zu verstehen: Die Menschen schwärmen für Japan, weil sie die Kolumnistin mit Japan in Verbindung brachten – oder: weil sie die mit den Comics in Ver­bindung brachten?

»Selbst Besichtigungstermine für WGs habe ich bekommen, nur weil ich Japanerin bin.«

Nur weil sie Japanerin ist. Und wer keine Japanerin ist, hätte keine Besichtigungstermine be­kommen? Reiflich rassistisch, diese WGs.

»Die Zimmer blieben mir dennoch verwehrt, da die Be­woh­ne­r:in­nen schnell feststellten, dass ich mit ihren heißgeliebten Comics nicht viel anfangen konnte.«

Ersetze Comics durch »heißgeliebtes Sushi«, und die Sache hört sich auch nicht wesent­lich über­zeugender an. WGs schreibt sie aber, Mehrzahl: also ist ihr die Sache mit den verwehr­ten Zim­mern angeblich mehrmals passiert, echt jetzt? Ein weiteres Klischee besagt indes, dass Japaner gemeinhin schlau wären – und wäre die Kolumnistin das auch gewesen anstatt da­ran vorbei zu leben, dann hätte sie halt beim nächsten WG-Besichtigungstermin den Be­woh­ne­r:innen nim­mer verraten dürfen, dass sie mit deren Comics nichts an­fangen kann.

»So sehr ich auch Spaß mit den Büchern hatte, hatten Shōjo Mangas eine unglückliche Nebenwirkung: Sie sind voller Geschlechterstereotype und Klischees.«

Definieren Sie den Begriff »unglückliche Nebenwirkung«.

»Die Stories haben fast alle dieselbe Handlung: Ein gewöhnliches Teenagermädchen ver­liebt sich in den einen Jungen aus der Klasse, der die Perfektion in Person ist.«

Voller Klischees, diese Stories. Ganz im Gegensatz zum realen Leben, wo sich gewöhnliche Mädchen niemals in den perfektesten Jungen aus der Klasse verlieben, sondern lieber in den Micker­ling oder den Klassendepp.

»Hätte mich übrigens als Kind damals auch nicht gestört.«

Als Kind. Weil die unglückliche Nebenwirkung sich erst im Teenageralter störend auswirkte, oder erst danach?

»Seit ich klein bin, bin ich mit dieser Vorstellung von Weiblichkeit aufgewachsen – Dis­­neys Prinzessinnen als giftiges Sahnehäubchen on top.«

»Giftiges« Sahnehäubchen? Wer bitte sagt denn heute noch »giftig« – noch dazu in der “taz“! Muss doch längst heißen: toxisch. (Und Dis­neys Prinzessinnen haben mit dem Thema Man­ga eigentlich überhaupt nix zu tun. Kann man streichen.)

»Und Frauen, die heute Teenies sind, werden sich in 15 Jahren genauso mit solchen Ide­alen rumschlagen müssen.«

In 15 Jahren also, wenn die heutigen Teenies späte Twens sind, entfaltet eine unglückli­che Nebenwirkung von Mangas ihre Wirkung und dann müssen die sich mit giftigen Idealen rum­­schla­gen. Wie die Kolumnistin das ausge­rechnet hat, verrät sie nicht.

»Die Adultversion von Frauen als Lustobjekt zeigt sich in pornografischen Mangas.«

Frauen als Lustobjekt, eine unglückliche Nebenwirkung von Pornos.

»Aufgrund vieler solcher Bücher, ob nun für Teenies oder Erwachsene, haben Mangas in kultivierten Kreisen Deutschlands eher einen schlechten Ruf.«

Moment – ganz oben schreibt sie doch dass sie in Deutschland ständig Menschen kennen­lernte, welche diese Co­mics so sehr oder gar heiß liebten: lauter Menschen aus eher unkul­ti­vierten Kreisen oder Bewohner:innen von Rassisten-WGs? Das verstehe nun, wer will. Muss aber nicht.

»Hinzu kommt, dass Comics ein Kinderimage haben:«

Abgesehen von den pornografischen Mangas, ist wohl anzunehmen.

»In Buchhandlungen gibt es stets Mangas, die einem Themen wie Steuererklärung, den Ersten Weltkrieg oder den Aktienmarkt verständlich wiedergeben.«

Themen, welche die Welt bewegen.

»Le­se­r:in­nen können dadurch die Inhalte nicht nur schneller verschlingen, sondern ha­ben auch oft Spaß beim Wissen-Ansammeln. Das ist bei einer Steuererklärung keine Selbstverständlichkeit, sondern eine große Kunst.«

»Wissen-Ansammeln«. Schwammerl-Suchen.
Nicht eindeutig zu verstehen: Was ist die große Kunst bei der Steuererklärung, das Wissen ansammeln oder Spaß zu haben? Die große Kunst in kultivierten Kreisen: an Steuer­er­klä­rungs-Mangas mehr Spaß zu haben als an pornografischen.

Kolumnistisches: Horoskopisches

Da gibt der “taz“-Kolumnist wieder mal ein eindrucksvolles Stück Unsinnsprosa zum Besten:

Aus Anerkennung »zu« – Präposition grammatikalisch unstimmig, aber: geschenkt. Wollen ja keine Grammatik-Noten verteilen.

» „Cherax wagenknechtae“ hat relativ zur Körpermasse große Zangen. Erinnert politisch schon irgendwie an Wagenknecht.«

Nämlich inwiefern? Große Zangen, relativ zur Körpermasse – erinnert »schon irgendwie« an Wagenknecht, politisch: soll was genau bedeuten? Irgendeine Insiderpoin­te, die ver­­ste­hen mag wer will, aber nicht muss? Schmeck’s.

»Der Entdecker erklärte [..], dass ihn die Linken-Politikerin darin inspiriere, „entschlos­sen für eine bessere und fairere Zukunft zu kämpfen“. Deswegen habe er sich für den Namen entschieden. Es existieren schon sonderbare Lebewesen auf dieser Erde.«

Wer von den bei­den soll mit der Feststellung über sonderbare existierende Lebe­wesen denn gemeint sein – der Entdecker oder die Linken-Politikerin? Oder etwa beide? Schmeck’s.

»Der Wäh­le­r*in­nen­schwund der Linken grenzt an ein Naturwunder.«

Definieren Sie den Begriff  »Naturwunder«.

»Dabei ist die Linke an vielen Stellen schon sehr wagenknechtae.«

An vielen Stellen, schon sehr. Geschenkt.

»Es ist also kein Zufall, dass nun ein Krebs nach ihr benannt wurde. Ich habe nachge­schaut: Das Sternzeichen von Sahra Wagenknecht ist der Krebs!«

Da steckt also die Pointe der Kolumne: Wagenknecht, Sternzeichen Krebs, Rufzeichen! Kein Zufall. Hat er nachgeschaut, der Kolum­nist, und endlich wieder mal ein »Ich« in seinem Ko­lum­nen­text untergebracht, man hat es schon vermisst.

»Deswegen folgt nun ein Blick ins Horoskop wagenknechtae: Deine Zangen hast du über­strapaziert.«

Deswegen. Ein Blick ins Horoskop – Krebs, Zangen über­strapaziert. Pointe angekommen?

»Gehe deinen Weg, denn der Krebs lässt sich eh nie auf seinem Weg beirren.«

Wie der “taz“-Sterndeuter zu dieser Behauptung kommt, ist unergründlich: denn genau diese Ei­genschaft wird weder dem echten Krebs noch dem Sternzeichen irgendwo zugeschrieben. Ich habe nachgeschaut. Hat der sich vermutlich selber frei ausgedacht.
Krebsgang: sinnbildliches Wort, um einen Rückschritt oder ein Zurückschreiten zu beschrei­­ben: weil der Krebs nämlich auf seinem Weg häufig rückwärts geht, um zurückzu­weichen. Somit tut er genau das Gegenteil davon, was der Kolumnist mit seiner Schlusspointe behauptet. Geht die zuletzt also auch noch nach hinten los, im Krebsgalopp.
Was für ein sinnloses Stück unsinniges Geschwafel.

Die Kirche im Dorf lassen

Klimaaktivisten verursachten auf der Berliner Stadtautobahn einen Ver­kehrsstau, wodurch Einsatzfahrzeuge der Rettungskräfte auf der Zufahrt zu einer Unfall­stelle behindert wurden.

Feststellung, erstens: Die Radfahrerin war mitnichten »verunglückt« oder »unter einen Be­ton­mischer geraten«, sondern vielmehr von einem Be­tonmischer überfahren worden.
Und zweitens, bissel differenziertere Darstellung der Faktenlage: So dumm wie unsinnig man die Aktion der Stauverursacher auch finden mag, aber wollen wir die Kirche dennoch im Dorf lassen: die Rettungskräfte wurden nicht durch die Klimaaktivisten blockiert, welche den Stau herbeiführten – sondern stattdes­sen durch die Auto­fah­rer, welche im Stau auf der Autobahn verkehrswidrig die Rettungs­gasse zur Durchfahrt für Einsatz­fahr­zeu­ge blockier­ten.

Kolumnistisches: Redensartiges

Dass diverse Darbietungen im Rahmen der “taz“-Kolumnistik beim Leser oft Befremden her­vorrufen, kennt man eh. Da gibt etwa der Kolumnist den Kritiker und übt Kritik, nämlich:

» „Keiner spricht über …“ wird sich oft empört bei Krisen, über die aber doch berichtet wird. Das macht gute Arbeit und wirklich Übersehenes unsichtbar.« ..

.. steht dort im Vorspann als Einleitung, worum es in dem Stück gehen soll – die mag ver­ste­hen wer will, muss aber nicht. Das Stück beginnt so:

»Eine bekannte deutsche Redensart lautet: „Aus den Augen, aus dem Sinn“.«

Nicht bekannt ist hingegen, wie der Kolumnist auf die Idee kommt, dies wäre eine be­kann­te »deutsche« Redensart – was jedenfalls Unsinn ist, vielmehr ist deren Äquivalent in zahlrei­chen Kultursprachen ebenso bekannt wie gebräuchlich:
    Out of sight, out of mind. (Englisch)
    Loin des yeux, loin du cœur. (Französisch)
    Ur syn, ur sinn. (Schwedisch)  (et al.)
Fängt der Unsinn also schon mit dem ersten Satz an. Dann glaubt der, seine Leserschaft auch noch belehren zu müssen was mit der bekannten Re­densart gemeint ist, ..

»Eine bekannte deutsche Redensart lautet: „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Damit ist ge­meint, dass Abwesendes leicht vergessen wird.«

.. falls das jemand vorher nicht bekannt war. Weiter im Text:

»Oft wird auf  Sozialen Medien die Formulierung „keiner spricht über …“ bemüht. Auch im Zusammenhang mit Krisen, die dauerpräsent sind. Im Zusammenhang mit dem An­griffskrieg auf die Ukraine oder die aktuellen Proteste im Iran fiel schon der Satz: Nie­mand spricht darüber. Empört wurde gefragt: Warum sagt niemand etwas dazu?«

Echt jetzt – an dem Schmarrn hängt der seine Kolumne auf? Dass »auf  Sozialen Medien« oft unsinnige Sätze fallen, das hält der tatsächlich für so erheblich um eine ganze Kolumne un­ter der Überschrift »Kritik an Berichterstattung über Krisen« daraus zu drechseln?

»Im Kontext des Aufstands gegen das klerikalfaschistische Mullah-Regime im Iran und der Selbstverteidigung der Ukrai­ne­r*in­nen gegen Putins Angriffskrieg wird mit solchen Suggestivfragen die Arbeit von vielen Jour­na­lis­t*in­nen und Ak­ti­vis­t*in­nen unsichtbar gemacht, die eben dafür sorgen, dass ein breites Publikum hinschaut.«

»Im Kontext« der Iran-Proteste und des Ukraine-Kriegs werde mit dummen Fragen auf  So­zia­len Medien die Arbeit von Jour­na­lis­ten und Ak­ti­vis­ten »unsichtbar gemacht« – was fabu­­liert der da einher? Das ist doch absurd. Was für ein Schmarrn.

Exxpressionistisches: Of Mice and Men

Der Fakenews-Verbreitungstroll vom Dienst ver­­­mel­det im “eXXpress für Selberdenker“:

»Erst gestern berichtete der eXXpress von der absolut allertödlichsten Mutante des Coronavirus [..] Doch der im Labor gezüchtete Strang ist noch wesentlich beunruhigender.«

Noch wesentlich beunruhigender als absolut allertödlichst: das hört sich freilich absolut be­un­ru­hi­gendst an. Weiter unten steht dann im Text:

Um Mäuse geht es also. Labormäuse sind es bloß, für die eine Infektion zu 80 Prozent tödlich ausgeht. Aber das verrät der “eXXpress“-Troll vom Dienst im Aufmacher freilich nicht, sonst wär’ er ja nicht der Troll vom Dienst.
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Exxpressionistisches:  ▶️

Exxpressionistisches: Prozentrechnen für Selberdenker

Das Desinformations- & Fakenews-Verbreitungsorgan “eXXpress für Selberdenker▶️ vermel­­det über die Covid-19-Impfung:

» Beim deutschen Paul-Ehrlich-Institut gingen 323.684 Einzelfallmeldungen über den Ver­­dacht einer Nebenwirkung oder einer Impfkomplikation ein.«

(323.684 Einzelfallmeldungen bei 182.717.880 = über 182 Millionen Imp­fungen.)

» 120 Fälle waren eindeutig
In einem Prozent der berichteten Verdachtsfallmeldungen wurde ein tödlicher Verlauf [..] mitgeteilt. In 120 Fällen war die Sache ohne Zweifel klar. Einer von hundert Patien­ten, die eine Nebenwirkung meldeten, sind also verstorben!«

120 Fälle von 323.684 Verdachtsfallmeldungen: das sind nicht »Ein Prozent«, sondern 0,037 Prozent oder 0,37 Promille.
Was diesen Fakenews-Verbreitungstroll vom “eXXpress“ dazu umtreiben mag, da über »Ein Prozent, also einen von hundert!« an Impfschäden verstorbene Patienten zu fabulieren, darüber lässt sich le­dig­lich spekulieren.

Exxpressionistisches

»Es ist wahrhaft kein Schmarrn zu blöd, als dass er in der Zeitung steht.«
(M. Krassnig)

Das Desinformations- & Fakenews-Verbreitungsmedium “eXXpress für Selberdenker“ ▶️ ver­­meldet:

Laut einer italienischen Zeitung* soll angeblich ein anonymer Nachbar hinter den geschlos­senen Fensterläden einer Villa in der Toskana, die angeb­lich dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ge­hört, angeblich »Russisch gehört« haben.

Laut Corriere della Sera* ergab eine Nachfrage bei der Immobilienagentur, welche die Vil­la vermietet, dass es sich bei den Mietern um keine Russen handelt.

Exxpressionistisches: Gagaistisches

Das informelle ÖVP-Zentralorgan sowie Desinformations- & Fakenews-Verbreitungsmedium “eXXpress für Selberdenker“ vermeldet:

Winnetou-Verbot. Ohne Anführungszeichen.
Man hat sich Frau ÖVP-Generalsekretärin Sachslehner als eine Art weiblich gelesenen Wie­dergänger eines Herrn ÖVP-Realsatirikers Hanger vorzustellen: auch bei ihr fragt man sich, sobald sie den Mund auftut, ob sie die als Kind womöglich zu heiß gebadet oder ihr heimlich irgendwas nicht rezeptfreies ins Müesli gestreut haben. Wie etwa bei dieser Wortmeldung:

Von welchem “Verbieten“ redet die Frau da, was schwätzt sie da einher? Gagaistisch.
Weder ein Kinderbuch noch ein Kinderfilm wurde von irgendwem verboten.

Laut einer aktuellen Studie

Geht wer für eine “aktuelle Studie“ in ein Pensionistenheim und befragt dort die Insassen: »Sind Sie Pensionist?« – antworten neun Befragte mit Ja, und der zehnte gibt keine Antwort. Steht draufhin der Aufmacher in der Zeitung:

»Umfrage: Neun von zehn Österreichern sind Pensionisten«
Nachdem man z.B. aus Österreichs meistgelesener Verschenkzeitung bereits erfahren durfte dass “laut einer aktuellen Studie“ 67 Prozent der Österreicher täglich Sex haben*, sowie von Österreichs bedeutendstem Volksinformati­ons­organ darüber informiert wurde dass jeder dritte österreichische Pensionist fremd zu ge­hen pflegt*, bringt Österreichs auflagenstärkste Verschenkzeitung nunmehr zur Kenntnis:

Das Resultat einer Umfrage zum Thema Fremdgehen unter der Klientel einer Seitensprung­börse statistisch auf “die Österreicher“ umzulegen, ist methodisch mindestens fragwürdig. Hätte die stattdessen aber im Pensionistenheim stattgefunden, dann wäre als Resultat gar “Jeder Dritte geht fremd“ herausgekommen, siehe oben.

Drecksblattjournaillistisches

Mitunter fragt man sich, ob sie dieser Verschenkblatt-Journaille die Gehirne nun voll­ends zu­ge­schissen haben: da trägt eine Frau ein T-Shirt ohne BH darunter, so wie Millionen andere – und welcher Aufmacher fällt dieser Drecks­blattjournaille da­zu ein?

  (Heute)

»Nippelgate«. – Diese verkommene, degenerierte Drecksjournaille. Man möchte glatt kot­zen, wenn man solchen Dreck liest.

(Dass der männliche Kollege jener Frau zeitgleich den Bojazzer gibt, indem er in kurzen Ho­sen zu lang­ärmeliger Wollweste und Sakko auftritt, findet in dem Drecksblattartikel indes­sen keine Er­wähnung.)

Kolumnistisches: Unverständliches

*

So stehts über einer Kolumne auf “dieStandard“, in der es dann aber gar nicht um den Be­griff “Gender“ geht, sondern um Diskurse über Trans-Frauen:

»Wo sind etwa die Stimmen von jenen Trans-Frauen, für die feministische Räume nur für Cis-Frauen kein Problem sind– und die nur wissen wollen, woran sie sind?«
“Feministische Räume nur für Cis-Frauen“: vormals genannt Damenklo, Damenumkleide.

»Die gibt es ebenso wie Trans-Frauen, die sich in der Umkleidekabine für Frauen nicht wohlfühlen, weil Umkleidekabinen oder Toiletten in der aktuellen Debatte quasi zu dem Tatort schlecht­hin für sexualisierte Übergriffe durch Trans-Frauen gemacht werden.«
Bahnhof. Wenn schon der zweite Absatz einer Kolum­ne so unverständlich daherkommt, da verdrießt einen das Weiterlesen eigentlich eh schon – aber man bemüht sich halt:

»Es sind zweifelsohne große Fragen, die aufkommen, wenn wir Geschlecht anders als bisher denken sollten – wovon wir im Übrigen noch weit entfernt sind.«
Und welche großen Fragen wären das denn konkret, wenn man fragen darf? Es wäre zwei­fels­oh­ne dem Verständnis zuträglich, we­nigs­tens ein Beispiel für wenigstens eine der großen Fra­gen zu erfahren, deren Auf­kom­men hier postuliert wird. Weswegen sollten wir das Ge­schlecht von Trans-Frauen an­­ders denken als wir es bisher gedacht haben, nämlich als Ge­schlecht von Trans-Frauen? Wird et­was anderes da­r­aus, wenn wir es “anders denken“? Und wofür soll überhaupt diese neuer­dings grassierende Ma­rot­te gut sein, “denken“ zu einem tran­siti­ven Verb mit Akkusa­tiv­ob­jekt zu ver­ballhor­nen – was soll der Humbug?

»Auf Twitter läuft es allerdings gern so, dass massig seltsame Accounts koordiniert und hasserfüllt loslegen. Das sind nichts anderes als Trolle, und von ihnen gibt es bei Gen­der­debatten viele.«
Echt jetzt: auf Twitter gibts Trolle? Wie hat die Kolumnistin das bloß herausgefunden. Aber wel­che Re­levanz sollten Genderdebatten auf Twitter denn überhaupt für irgendwen haben, bitte?

»Demokratiepolitisch sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass eine Mehrheit
nicht über eine diskriminierte Minderheit bestimmen sollte.«
Versteh ich nicht. Ist denn nicht eigentlich grad das die Quintessenz der Demokratiepolitik, dass eben die Mehrheit bestimmt und nicht umgekehrt eine Minderheit über eine Mehrheit?

(Die Kolumne geht noch ellenlang weiter, aber da steig ich aus. Zu müh­sam.)

Zensiertes, oder: Die Große Färöer-Verpixelungs-Luftnummer

Vor Jahren fanden die Färöer-Inseln schon mal Erwähnung in einer “Computer Bild“-Strecke über “zensierte Bilder“ auf Google, obwohl die schon damals gar nichts da­mit zu tun hatten:

»Färöer-Inseln (Dänemark): Google bietet seinen Nutzern große Teile der Färöer-Inseln nur in sehr geringer Auflösung an. Ob das am Einspruch der 50.000 dort lebenden Fä­ringer liegt, ist nicht bekannt.«

Etliche Jahre danach geistert die Nonsens-Nummer mit den angeblich zensierten/verpixel­ten Färöer-Inseln durchs Netz:


»Die halbe Faröer-Insel
[..] So ist etwa die halbe Faröer-Insel kaum zu erkennen bzw. große Gebiete sehr stark verpixelt. Das soll wohl daran liegen, dass auf der strategisch wichtigen Insel sehr viele Soldaten leben.«
Im Jahr darauf erklärt “Techbook“:


»7. Färöer Inseln
[..] Hier leben viele Soldaten und deshalb sind große Teile der Insel nur aus weiter Ent­fernung und grob zu erkennen.«
Tatsächlich leben auf den Färöer-Inseln insgesamt 4 (in Worten: vier) Militärangehörige, die an einem mysteriösen Ort  Verbindungsbüro der dänischen Streitkräfte neben der Po­li­zei­sta­­­tion in Tórs­havn stationiert sind. (Adresse und Telefonnummer stehen übrigens auf deren öffentli­cher Webseite, falls wer dort anrufen oder auf einen Kaffee vorbeikom­men möchte.)
Ein halbes Jahr später ist auf “Travelbook“ von den vielen Soldaten keine Rede mehr:

»Färöer Inseln, Dänemark
Ein großer Teil der Färöer Inseln ist bei Google Maps gepixelt. [..] Wieso so viel von der restlichen Insel unkenntlich gemacht wurde, bleibt Googles Geheimnis.«
Im Juni entdeckte eine Videoredakteurin von Gruner + Jahr die Nummer auf der Travelbook-Seite und bastelte ein animiertes Stockfotostrecken-Video daraus:

»2. Färöer Inseln, Dänemark
Nicht nur die beheimatete Militärbasis wurde bei Maps unkenntlich gemacht, sondern direkt die halbe Inselgruppe.«
Die beheimatete Militärbasis. Wir erinnern uns an die vier Bürohanseln in der dänischen Außendienststelle, die auch auf Google Street View zu sehen ist: wo sie grad mit einem Tarn­anstrich un­kennt­lich gemacht wird.
Dann landete die Färöer-Verpixelungsnummer auf der Fremdcontent-Schleuder “buzzfeed“:

»1. Färoer Inseln in Dänemark
Die Färöer Inseln in Dänemark sind als Ausflugsziel bekannt. Auf Google Maps ist aber nicht einmal die Hälfte der Insel zu sehen, der Rest ist stark verpixelt. [..] Unter den Pi­xeln befindet sich laut dem Spiegel eine Militärbasis.«
Verwechslung von buzzfeed, gemeint ist: laut dem stern. Dort tischen sie das nämliche Video aus der “Brigitte“ auf:

“Focus“ sowie “ProSieben“ präsentieren wiederum ein älteres mittels Bastelpro­gramm her­gestelltes Stockfoto-Video plus Erzählstimmen-Generator, und der darf extemporieren:

»4 Färöer Inseln
Die Färöer Inseln gelten eigentlich als beschaulich, doch das lässt sich leider nicht bei Google Maps erleben. Denn auf den Inseln leben viele Soldaten und deshalb lässt sich nicht wirklich etwas erkennen. «

Viele Soldaten, kennen wir schon. (Aber: Man muss nicht alles glauben, was im Focus steht.)

Was steckt denn aber nun tatsächlich hinter dieser mysteriösen Färöer-Zensurverpixelung? Die schlichte Antwort lautet: Nichts.
Tatsächlich ist auf Google Maps nämlich weder ein Teil noch überhaupt irgendwas auf den Färöer-Inseln verpixelt/zensiert/unkenntlich gemacht oder sonstwas: nichts derglei­chen. Das könnte frei­lich jeder selber herausfinden, wer dort “Färöer“ ein­gibt und die Karte halt ein­fach größer zoomt: so stellt sich die kolportierte vermeintliche Verpixe­lung ver­schiedener Zo­nen bloß als simpler grafischer Darstellungsfehler in bestimm­ten Zoom­­stu­fen her­aus. Als schiere Luft­nummer, mit nichts dahinter.

Exxpressionistisches: Milchmädchenmathematisches

»Menschen werden Journalist*innen, weil sie gerne Geschichten erzählen
– und Mathe hassen.«  (Scott Maier)*

Da hat der Tweet-Abschreibebeauftragte vom “eXXpress für Selberdenker“ wieder mal einen Tweet entdeckt und artig abgeschrieben:

Der ORF-Journalist Hannes Auer rechnet auf  Twitter vor:

»Österreichische Vollmilch kostet in Italien nur 0,89 Euro, in Österreich kostet die glei­che Milch 1,29 Euro. Das sind rund 45 Prozent mehr.«

Daraufhin extemporiert der “eXXpress“-Milchmädchenmathematiker:

Geht’s noch? Wenn die Milch in Österreich um 45 Prozent mehr kostet als in Italien, dann ist sie deswegen in Italien nicht um 45 Prozent billiger als in Österreich, stupido! Würde etwa die Milch in Österreich doppelt soviel kosten wie in Italien, das sind 100 Prozent mehr – so wäre die nach eXXpress-Mathematik in Italien also um 100 % billiger und kostet dort gar nix.
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(Rechnung für Selberrechner: Wenn die Milch in Italien mit 0,89 Euro um 40 Cent weniger kos­tet als in Österreich mit 1,29 Euro, dann ist sie dort um rund 31 % billiger.)

Copy & Paste

»Hinter jedem STANDARD-Artikel steckt hoher technischer und finanzieller Aufwand.« ..
.. steht hinter jedem STANDARD-Artikel, direkt darunter. Schau mer mal was hinter einem STANDARD-Artikel über den Steyr-Puch Pinzgauer steckt, unter dem das ebenfalls steht:

(links: DerStandard.at | rechts: Wikipedia)

Da copy&pastet einer nonchalant einen Wikipedia-Artikel und dreht ihn den Lesern ohne Quellenangabe als STANDARD-Artikel an. Besonders hohen technischen und finanziellen Aufwand brauchts da allerdings nicht dafür, möchte man meinen.

Blasenkolumnistisches: Über »den Verkehr«

Nicht immer, wenn ein “taz“-Kolumnist sich berufen fühlt, der Welt außerhalb seiner Bla­sen­welt die Welt zu erklären, versteht man dort draußen was der damit überhaupt meint. Schreibt da einer über »den Verkehr«:

».. revolutionieren wird den Verkehr nur das Lastenrad. Lastenräder sind die Zukunft.«

Nur das Lastenrad, »den Ver­kehr« – echt jetzt? Welche verkehrswissenschaftliche Expertise den “taz“-Ko­lum­nis­ten zu dieser Prognose über die Zukunft des Verkehrs qualifiziert, er­­läutert der ein­gangs seiner Kolumne: erst hatte der näm­lich einen VW-Bulli, den er durch ein Lastenrad ersetzte, wo­mit er nun seine Kinder durch Ber­lin fährt »und Turbo macht, wenn Sie (“Sie“? – gemeint sind wohl “sie“, also die Kinder) sa­gen: Papa, mach’ mal Turbo.«
Daraufhin fragt er Sie (also Sie, die Leser:innen):

»Merken Sie schon, wie sich Ihr Puls beschleunigt? Dann sind Sie nicht allein:«
Weshalb sich just an dieser Stelle der Kolumne Ihr Puls beschleunigen sollte, ist rätselhaft:

»Zuletzt klang das in der Berliner Zeitung so: Guck mal, der Papa mit den zwei Kindern da, der grinst so arrogant!«
Womöglich verbirgt sich des Rätsels Lösung ja in dem verlinkten Artikel in der Berliner Zei­tung – nachdem der aber hinter einer Bezahlschranke steckt, sind Sie nicht allein, wenn Sie eben­falls kein Abo ha­ben und es daher nie erfahren werden.

»Denn ich wage die These, dass das Lastenrad den Verkehr revolutionieren wird. 9-Euro-Ticket, schön und gut, aber eine individualisierte Gesellschaft braucht individuelle Verkehrsmittel.«
Hier verlinkt er aus unerfindlichem Motiv auf eine andere von ihm verfasste “taz“-Kolumne »Billig mit dem Zug nach Sylt«, ohne dass sich darin ein Zusammenhang mit seiner gewagten These er­kennen lässt: Soll heißen, das Lastenrad wird den Zugverkehr nach Sylt revolutio­nie­ren? Das verstehe, wer will. Muss aber nicht.

»48 Prozent, also fast die Hälfte der Arbeitnehmer pendelt zur Arbeit weniger als zehn Kilometer. Undenkbar, dass all diese Menschen auf ein Fahrrad ohne Motor, Bus und Bahn umsteigen. [..] Auf so einer Strecke ist das Lastenrad schneller als das Auto und der Bus:«
Wenn es also undenkbar ist, dass all diese Berufspendler auf ein Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, wieso sollte es deswegen denkbarer sein, dass die stattdessen alle auf Lastenräder umsteigen? Das ist doch ein Witz.

Die Gütertransportleistung im Straßenverkehr beträgt in Deutschland jährlich rund 500 Mill­i­arden Tonnenkilometer. Ebenfalls undenkbar, dass all dieser Güterverkehr sich durch das Lastenrad re­volutionieren ließe. Aber welchen Verkehr meint der denn in seiner Kolum­ne über die Verkehrswende pauschal mit »dem Verkehr«, dessen Zu­kunft Lastenräder wären?

Ach so, da handelt sichs gar nicht um »den Verkehr« im allgemeinen, was man sich im Rest der Außenwelt darunter vorstellen möge: sondern bloß um seinen innerstädti­schen Kin­der­trans­port-Verkehr innerhalb seiner »Papa macht Turbo«-Blasenwelt, welchen er nun mit ei­­nem Las­tenrad anstelle eines VW-Bulli durchführt. Die revolutionäre Ver­kehrs­­wende im Pri­­vat­leben eines Kolumnisten, nicht zu verwechseln mit der Allgemeinheit.

»Das Lastenrad hat nur einen Nachteil: Es kann die deutsche Automobilindustrie nicht retten.«
Nur den einen, eh klar. Sonst keinen. Was man als “taz“-Verkehrszukunftsexperte halt so zu prognostizieren weiß.

Kolumnistisches: Holler vs. Holler

Zuverlässig Befremdnis bei der Lektüre ruft der Holunder hervor, welchen der “Unisex“-Ko­lum­nist in der “taz“ alldort zur Darbietung zu bringen pflegt – aktuell unter der Überschrift:

Obwohl er gleich darunter im ersten Satz erklärt, ..

»Kritiker_innen behaupten, die Reform des Transsexuellengesetzes spiele soziales und biologisches Geschlecht gegeneinander aus. Das stimmt nicht.«
.. dass es in der Kolumne eben nicht um soziales vs. soziales, son­dern um soziales vs. bio­lo­gi­sches Geschlecht gehen soll. Fängt der Holler also bereits in der Überschrift an, schau mer was für Blüten der im weiteren Text noch treibt:

»Unser biologisches Geschlecht ist wichtig für einige medizinische Belange, darunter Fortpflanzung, und sonst für nicht viel.«
Wer zuvor noch nicht gewusst hat, was Fortpflanzung ist, erfährt es hier: ein medizinischer Belang nämlich, unter einigen. “taz“-Kolumnen lesen macht schlauer.

»Biologisches Geschlecht („sex“) hat seine Bedeutung de facto verloren.«
Macht aber nix: war de facto eh nur für einige medizi­nische Belange von Belang, wie oben zu erfahren ist, darunter Fort­pflanzung, und sonst für nicht viel.

»Sein angeblich massiver Einfluss auf Fähigkeiten und Neigungen, an den wir früher glaubten, ist widerlegt.«
Zum Beispiel sein angeblich massiver Einfluss darauf, dass Männer als Klavierpacker und Frauen als Sopransängerin befähigter wären als umgekehrt, wie wir früher glaubten. Be­vor das widerlegt wurde.

»Seltenst checken wir im Alltag jemandes biologisches Geschlecht. Wir ziehen höchstens Rückschlüsse darauf.«
Häufigst ziehen wir im Alltag allerdings zutreffende Rückschlüsse auf Klavierpackers oder Sopranistins biologisches Ge­schlecht. Lässt sich checken.

»Was uns eigentlich umtreibt, vom Ankleiden am Morgen bis zu den politischen Debat­ten am Abend, ist das soziale Geschlecht: gender
Was uns halt für gewöhnlich so umzutreiben pflegt, wenn der Tag lang ist und uns grad kei­­ne sonstigen Umtriebe dazwischenkommen. – Soviel Holler in einem einzigen Ab­satz zu ver­­zapfen, muss einem erstmal gelingen.

»Niemand interessiert das sex
Niemand treibt das sex um, im Gegensatz zu dem gender, das uns von morgens bis abends umtreibt. Deswegen heißt die Kolumnen-Über­schrift auch »Sex vs. Gender« – ah nein, heißt ja anders.

»Nicht trans Menschen haben Geschlecht kaputtgemacht. Es war von Anfang an ver­korkst.«
Verkorkst, so wie der Satz davor: den verstehe, wer will. Muss aber nicht.

Zwischentitel: Im Gewurbel des Geschwurbel

»Worte, Worte, nichts als Worte.«  (W. Shakespeare)

Zwischen schwangeren und gebärenden Menschen und den anderen könne man unterschei­den, so ist das also. Das ist z. B. bei einer Geburt im Kreißsaal gewiss hilfreich, wenn alle OP-Masken auf­haben: damit man zwischen der werdenden Mutter und den Schwestern und Ärzten unterscheiden kann und es zu keiner Verwechslung kommt.