Mischkulantes

Wo warst du als das Licht ausging

  (DER STANDARD)


Am 9. November 1965 fiel im Nordosten der USA großräumig der Strom aus, es war der denk­würdige New York Blackout: mehrere Bundesstaaten der USA versanken in Dunkelheit, 30 Millionen Menschen saßen im Finstern. Kein Licht, kein Fernsehen. Neun Monate später ver­zeich­nete die Statistik im betroffenen Großraum einen signifi­kanten Anstieg der Ge­bur­ten­rate.
Gestern abend fand zum löblichen Zwecke der Rettung des Weltklimas wieder mal die Aktion »Licht aus« statt. Eh alle brav mitgemacht?
Ob sich mit einer Aktion »Licht aus« das Problem der fortschreitenden Überalterung in den In­dus­trie­ländern ebenfalls so einfach beheben lässt wie das mit dem Weltklima, ist indessen fragwürdig.

5. Februar – Flatulentes

Kollege Lo weist darauf hin, dass heute angeblich der »Tag der Flatulenz« ist.
Wie man den auf empfehlenswerte Weise feiern möge, wird uns auf Deutschlandfunk Nova, »dem jungem Infoprogramm von Deutschlandradio«, zur Kenntnis gebracht:


Grundsätzlich. (»Zu Risiken und Nebenwirkungen dieser ärztlichen Empfehlung fragen Sie lieber nicht Ihren Sitznachbarn.«)
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Flatulentes: siehe auch ►

Kindermund-Content

Kollege Trithemius berichtet hier über eine Klosettmuschel für Kinder, das erinnerte mich an die Geschichte:

Mit meinen zwei kleinen Neffen im Kino, zuvor wird noch Pipi gegangen, vorsorglich. Am Ki­no­klo ist eine Pissoirmuschel tiefer aufgehängt als die übrigen, der Kleinere stellt sich vors tiefergelegte Pissoir:
»Hehe,« spöttelt sein größerer Bruder, »der Kleine geht aufs Kinder-Pipi.«
»Glaubst du nur,« erwidert der Kleine. »Das ist für Leute mit besonders Langem.«

16. Juli

Heute vor 74 Jahren wurde Jack Kornfield geboren, Verfasser zahlreicher Weltbestseller über bud­dhistische Lebenslehren zur spirituellen Erleuchtung, wie “Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens“ usw. Da stehen z.B. solcherlei bedeutungsschwere Glückskeks-Zettelweis­heiten drin:

»Lob und Tadel, Nutzen und Schaden, Lust und Leid kommen und gehen wie der Wind. Um glücklich zu sein, ruhe wie ein großer Baum mitten unter ihnen allen.«


Ein Lebenshilfe-Ratschlag von geradezu ergreifender Un­sin­nig­keit, etwa vergleich­bar mit der De­vi­se: »Wenn dir das Leben tote Pferde gibt, mach Leberkäs draus.« – Inwieweit dieser sinn­lose Glückskeks-Sinnspruch jemandem, welchem Tadel, Schaden oder Leid widerfährt, da­rüber zum Glück­lichsein verhelfen soll, er­schließt sich dem ver­nünf­ti­gen Ver­stand nicht:

    Brennt gar dein Haus und Hof mal ab,
    trägst Frau und Kinder du zu Grab’,
    verlierst du Arm oder auch Bein
    und tadelt dich dann obendrein
    noch wer, so kannst du glücklich sein:
    denn Leid und Schaden gehn geschwind
    am Arsch vorbei dir wie der Wind
    grad so als wäre nix gewesen,
    hast du Herrn Kornfields Buch gelesen.

27. April

Heute vor 199 Jahren kam der bedeutende englische Sozialphilosoph Herbert Spencer (1820- 1903) zur Welt.

Um 1860 begann Spencer mit seinem Lebenswerk: einer analytischen Betrachtung des ge­sam­ten (sic!) menschlichen Wissens. Leider wurde er damit zu Lebzeiten nimmer ganz fertig. Er postulierte als erster die grundlegende These des evolutionistischen Prinzips, welche sein radikaler Apologet Richard Dawkins (“Das egoistische Gen“) ein Jahrhundert später zum Dogma erklärte:

    »Ein Huhn ist lediglich das Zwischenergebnis der Bemühungen eines Eies,
     ein weiteres Ei in die Welt zu setzen.«

1. April


Aufsehenerregende Erfindung:
Gedankenenthüllung auf elektro-magnetischem Wege

Paris: Eine Erfindung, deren Tragweite in ihren Anwendungsmöglichkeiten noch nicht abzu­sehen ist, hat der Pariser Professor Anatole d’Aimelacque gemacht. Mittels eines höchst komplizierten Verfahrens wird erreicht, daß man die eben über die Schwelle des Bewußt­seins getretenen Gedanken eines Versuchsobjektes auf die Leinwand projizieren kann. Interessant ist, daß nach der Schärfe der Konzen­tration das Bild mehr oder weniger scharf auf der Leinwand erscheint. Im Bilde: Ein Laboratoriumsversuch bei Professor Anatole d’Aimelacque. Als Versuchsobjekt diente der junge Student Francois Reur, der im Augenblick des Versuchs an eine Fahrt ins Bois de Boulogne zu denken schien.
(Wiener Bilder – Illustriertes Familienblatt, 1. April 1937)

Aus der Abteilung: »Garstige Witze«

Bei Kollegin Quer steht die Zen-Weisheit zu lesen:

»Um zu wissen, ob das Wasser heiß oder kalt ist, muss man den Finger hineinhalten.
Darüber zu diskutieren nützt nichts.«


Das erinnert an den garstigen Witz:

»Sagen Sie, wieso hat Ihr Baby denn so lange Ohren?«
»Das kommt daher, weil ich es zum Baden immer an den Ohren festhalte und in der Wanne hin und her schwenke.«
»Aber das macht man doch anders: man hält das Baby in beiden Armen und legt es in die Wanne.«
»Will ich mir die Arme verbrennen? Ich weiß ja nicht, wie heiß das Wasser ist.«

ÖSTERREICH verheimlicht Weltuntergang!

Seit vielen Jahren informiert Österreichs auflagenstärkstes Verschenk-Volks­in­for­ma­ti­ons­or­gan unablässig & permanent über den ständig bevorstehenden Weltuntergang sowie die Auslöschung der Erde, hervorgerufen durch diverse auf die Erde zurasende Asteroiden, letztmalig im April 2017.
Über den aktuell zu erwartenden Weltuntergang durch heranrasende(n) Asteroiden berichtet das Konkurrenz-Verschenkblatt mittlerweile seit dem Vorjahr:


  23. Jänner 2018  –  26. Jänner 2018  –  4. Februar 2018  –  9. Februar 2018  –  23. Jänner 2019

Doch warum steht in Österreichs Weltuntergangs-Ankündigungspostille Nummer 1 nichts darüber, keine einzige Weltuntergangsmeldung mehr seit beinah zwei Jahren! Was steckt dahinter, warum wird der bevorstehende Weltuntergang neuerdings verheimlicht? Eine Ver­tu­schungsaktion?

24. November

Heute vor 159 Jahren veröffentlichte Charles Darwin (1809-1882) die Erstausgabe seines um­wälzenden Hauptwerks “Über die Entstehung der Arten“, worin er seine Evo­lu­tions­theorie dar­legte.
Darwins Evolutionslehre wird nicht von jedermann anerkannt, die Kreationisten lehnen sie rundweg ab. (Allerdings: wenn Gott die Menschen tatsächlich nach seinem Eben­bild er­schaf­fen hätte [1. Mose 1,27] – welcher Umkehrschluss folgert dann daraus: dass man sich Gott als Ebenbild der Menschen vorzustellen habe? Etwa so wie z.B. diese Typen in der Barbara Karlich Show?)
Der reimende Kollege krassNick hegt ebenfalls Einwände gegen Herrn Darwins Theorie, und fasst diese in einen gefälligen Fünfzeiler:

    Dass Mensch und Schimpanse Verwandte wären,
    gehört zu Herrn Darwins bekannten Lehren.
    Der Mops indessen, dass justament der
    mit dem Wolf verwandt wär’: das kann der Herr
    Darwin seiner Urstrumpftante erklären.
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    © mit freundl. Genehmigung M. Krassnig

Bumsti-Mathematik

Das österreichische Volksbegehren für ein Rauchverbot in Gastronomiebetrieben wurde von 881.569 (= 13,8 Prozent) der 6.378.210 Stimmberechtigten unterstützt. Mathematik-Bumsti Strache rechnet nun vor:

»Ich denke, die Mehrheit der Bevölkerung wünscht das so [= wünscht kein Rauchverbot]. Das Volksbegehren ist beachtlich, aber letztlich haben 85 Prozent es nicht unterstützt.«

Soll also heißen: weil 10 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung per Volksbegehren für ein Rauchverbot stimmen, so ist daraus der logische Folgeschluss zu ziehen dass die übrigen 90 Prozent dagegen sind – ? Eine völlig absurde Hochrechnung nach Bumstischer Äpfel-minus-Bananen-Ma­the­ma­tik, wie sie uns auch Österreichs Volksinformationsorgan Nummer 1 vorrechnen will.

Déjà-vu: die nämliche Nummer mit der Bumsti-Mathematik brachte Österreichs auflagenstärkste Verschenk-Volksinformationspostille übrigens bereits im April 2010 zur Darbietung, betreffs einer damaligen IFES-Umfrage zum Rauchverbot:

Wenn 10 Prozent der Befragten die Frage »Mögen Sie lieber Äpfel oder Bananen?« mit »mag lieber Äpfel« beantworten, dann ergibt sich aus der Umfrage das Resultat: »90 Prozent der Bevölkerung mögen keine Bananen.«

16. Juni – Richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Heute findet in Deutschland wieder, wie jedes Jahr am dritten Samstag im Juni, der Tag der Verkehrssicherheit statt.

Aus dem großen BILD Online-Führerscheintest:


Frage: »Wie verhalten Sie sich als Fahrzeuglenker in dieser Gefahrensituation richtig?«
3 Antworten stehen zur Auswahl:

  • Bremsen, um die Kinder nicht zu überfahren.
  • Mit gleicher Geschwindigkeit weiterfahren, weil die Kinder bestimmt stehen bleiben.
  • Mit gleicher Geschwindigkeit weiterfahren, um nachfolgende Fahrzeuge nicht zu be­hindern.

Haben Sie’s auch bemerkt? Antwort 4 fehlt in der Auswahl:

  • Gummi geben und mit Vollgas zwischen Kindern und Ball hindurchbrettern, um die Ge­fahrensituation so rasch wie möglich hinter sich zu bringen.

Was lernen wir daraus? Dass Führerschein-Testfragen oft völlig praxisfern sind.

2. Juni

Mausi Lugner feiert heute Geburtstag, kennen Sie den:

Mausi Lugner darf sich zum Geburtstag von einer guten Fee was wünschen.
Die Sache hat nur einen Haken: alles was sie sich wünscht kriegt ihre Busenfeindin Jeannine Schiller auch, und zwar exakt das doppelte davon.
Da muss Mausi Lugner lange nachdenken, aber endlich fällt ihr ein Wunsch ein und sie sagt freudestrahlend:
»Ich wünsch mir, eine Titte tät’ mir abfallen!«

8. November

Heute vor 133 Jahren wurde der Schweizer Psychoanalytiker Hermann Rorschach (1884- 1922) geboren, er entwickelte den nach ihm benannten Tintenklecks-Test, der für klinische Zwecke in der diagnostischen Psychopathologie angewendet wird.

Als taugliches Verfahren zur Persönlichkeitsdiagnostik ist der Ror­schach-Test höchst umstritten. Hab selber mal als Fahr­schul­lehrer interessehalber an einem verkehrs­psycho­lo­gi­schen Eig­nungs­test (sog. »Idiotentest«) mit­ge­macht, außer Konkurrenz – wärs dabei um meinen Füh­rer­schein gegangen, wär ich womög­lich als un­ge­eig­net durch­ge­fallen, wer weiß. Unter anderem zählte dazu auch ein Ror­schach-Test, ein Bild (Abb. links) ging so:

    Nömix (Proband): Zwei Negerinnen rühren in einem Kochtopf.
    Verkehrspsychologe: Warum Negerinnen?
    N.: Weil sie schwarz sind.
    V.: Negerinnen. Warum nicht Neger?
    N.: Weil das Mascherl rosa ist, nicht blau.
    V.: Was könnte in dem Kochtopf sein?
    N.: Vielleicht Kohlrabi.
    V. (macht sich Notizen): Zwei Negerinnen, ein Kochtopf, Kohlrabi.
    N.: Oder eine Negerin mit einem halben Kochtopf vor einem Spiegel.
    V.: Hatten Sie in letzter Zeit schwere Erkrankungen, Unfälle, Operationen?
    N.: Bandscheiben-Operation, vorigen Monat.

In der Testauswertung konnte ich später lesen: »Proband zeigt Hinweise auf post­ope­ra­ti­ves traumatisches Stress-Syndrom.«

26. Juni

Heute vor 74 Jahren wurde in in Leigh, Lancashire/England ein gewisser Clive Powell ge­bo­ren, kein Wunder wenn Sie den Namen noch nie gehört haben. Zu Ruhm gelangte er indessen unter seinem Künstlernamen: Georgie Fame (fame, engl. = Ruhm). Mit seinem ersten Hit “Yeh Yeh“ eroberte er vor mehr als einem halben Jahrhundert die Spitze der Hitparade:

Freitagstexter, Preisvergabe

Danke an alle Teilnehmer für die Beiträge zum Frei­tags­tex­ter-Wett­bewerb.
Preiswürdig waren zahlreiche Bei­­träge, frei­lich kann nur einer als Preis­trä­ger benannt wer­den, so will es das Reglement.
Die eingehende Prüfung und Be­ur­tei­lung aller hieramts ein­ge­lang­ten Wettbe­werbs­beiträge durch die un­er­bittliche Jury (Abb. u.) führ­te zu folgendem Entscheid:


Der Wanderpreis wird in dieser Woche an Kollege NeonWilderness weiterverliehen, für den Text zum Bild:

»Nachdem der Schulz-Zug ein weiteres Mal über die Böschung gekippt war,
hatte Martin einfach die Faxen dicke.«


Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.

Freitagstexter

Kollege Rufus übertrug mir die Ehre, den dies­wöchi­gen Wett­be­werb auszurichten – Sie kennen die Regularien:

Alle sind eingeladen, zu dem Foto (u.) einen trefflichen Kommentar, Aperçu, Kalauer, Bildtext usw. zu verfassen. Der Preisträger wird am kommenden Mittwoch hieramts bekanntgegeben und gewinnt einen virtuellen Wanderpokal sowie eine kostenlose Teilnahme an der globalen Klima­er­wär­mung, des weiteren obliegt ihm die Fortsetzung der Veranstaltung auf seiner Web­seite. Möge die Übung gelingen:

Bizarres

Bizarre Automobil≈Masken. Die Sucht nach originellen Neuheiten führt oft zu sonderbaren Uebertreibungen, wie oben­ste­hende Abbildungen beweisen mögen. Es darf einen wirklich nicht wundernehmen, wenn beim Anblick derart vermummter Menschen die bie­deren Landbewohner ausrufen: Der Teufel kommt. „System Hieronimus“ heisst die oben abgebildete „Rüsselmaske“, aber so schnell fährt nicht einmal ein Hieronimus, um ihrer zu bedürfen.
(Allgemeine Automobil-Zeitung.
Officielle Mittheilungen des Oesterreichischen Automobil≈Club, 1907)

23. April

Heute ist übrigens der Welttag des Buches.

Über Hugo von Hofmannsthal wird berichtet, er habe einmal ein Buch verliehen und mit zahl­reichen Fettflecken verunziert zurückerhalten. Draufhin schickte er dem Übeltäter eine Speck­schwar­te mit dem Begleitschreiben:

»Anbei sende ich Ihnen Ihr Lesezeichen zurück, welches Sie in meinem Buch vergaßen.«

Bumsti & die Fake-News der Regierung

» Niemand geringerer als die Bundesregierung selbst produziert ‚Fake News‘ am laufenden Band. Sollte tatsächlich ein Straftatbestand für Desinformation eingeführt werden, dann müsste es die ersten großen Strafen für die gesamte Bundesregierung samt ihrer Riege an medialen Hofberichterstattern hageln.« –


– verkündete FPÖ-Bumsti Strache in einer Presseaussendung zum Jahresende. Das ist in­so­fern bemerkenswert, als laut der Initiative Hoaxmap, welche nachweisliche Falsch­mel­dun­gen aufdeckt, ausgerechnet die FPÖ zu den Top-Ten-Verbreitern von Fake-News im deutsch­spra­chigen Raum gehört.


Beispielhaft für einen solchen Segen für die Demokratie ist etwa das Bumsti-Inter­­net­­me­dium FPÖ-TV:


Freilich lassen sich die steigenden, von Bumsti-TV zusammengefassten erschreckenden Kri­mi­na­li­täts­zah­len in der von der Regierung produzierten “getricksten“ Kri­mi­nal­sta­tis­tik nir­gendwo entdecken. Derlei Desinformation entgegenzutreten, wirken Internet-Bum­sti & Kon­sor­ten als her­vor­ra­gen­des Kor­rek­tiv zu Fake-News (siehe: ...... usw.) – wahr­haft se­gens­reich für die De­mo­kra­tie, Amen!

Freitagstexter, Preisvergabe

Danke an alle Teilnehmer für die zahlreichen Beiträge zum Frei­tags­tex­ter-Wett­bewerb.
Publikumsbeifall erhielten in dieser Runde Kollegin Pfefferoni, sowie Kollegen step­penhund, epper und das bee.
Preiswürdig waren viele Bei­­träge, frei­lich kann nur einer als Preis­trä­ger benannt wer­den, so will es das Reglement.
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Die treffliche Beobachtung, dass die Karosserieform des abgebildeten Vehiculums tatsächlich einem mittlings entzweigesägten Cello ähnelt, ist sehr apart. Die gewissenhafte Prüfung und Beurteilung sämtlicher hieramts ein­ge­lang­ter Wett­be­werbs­bei­träge durch die unerbittliche Jury (Abb. unten) führte daher nach reiflicher Erwägung zu fol­gen­dem Entscheid:


Der Wanderpreis wird in dieser Woche an Kollege steppenhund weiterverliehen, für seinen Text zum Bild:

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Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.

Freitagstexter

Kollege Kulturflaneur übertrug mir die Ehre, den dieswöchi­gen Wettbewerb auszurichten – Sie kennen die Regularien:

Alle sind eingeladen, zu dem Foto (u.) einen trefflichen Kommentar, Aperçu, Kalauer, Bildtext usw. zu verfassen. Der Preisträger wird am kommenden Mittwoch hieramts bekanntgegeben und gewinnt einen virtuellen Wanderpokal sowie eine kostenlose Teilnahme an der globalen Klima­er­wär­mung, des weiteren obliegt ihm die Fortsetzung der Veranstaltung auf seiner Web­seite. Möge die Übung gelingen:

4. September – Hominides

Heute vor 160 Jahren erblickte der Neandertaler das Licht der Öffentlichkeit. Am 4. Sep­tem­ber 1856 erschien in der “Elberfelder Zeitung“ eine Notiz über die Entdeckung ho­mi­ni­ner Fossi­lien im Neanderthal an der Düssel, die sich von allen bis dazumals ge­machten Funden unter­schieden:

»Nach Untersuchung dieses Gerippes, namentlich des Schädels, gehörte das mensch­liche Wesen zu dem Geschlechte der Flachköpfe, deren noch heute im ame­ri­ka­ni­schen Westen wohnen.«


Heutzutage wohnen deren in Hollywood und schreiben Drehbücher für TV-Vorabend­se­rien.