Neues aus Schilda, ..

.. oder: Der Anfang vom Ende.

Jahrzehntelang standen die beiden Parkverbot-Ver­kehrs­schil­der aus Blech in nämlichem sinnbefreiten Arran­ge­ment in Gunt­rams­dorf / Niederösterreich in situ, ohne dass sich wer daran gestört hätte. Bis sie im vorigen Jahr durch zwei na­gel­neue Exemplare aus Aluminium ersetzt wurden – nämlich wieder durch exakt die gleichen.

Ein Schildbürgerstreich – umsonst, jedoch nicht kos­tenlos.

10 Kommentare

  1. Eigentlich find ich das sehr fair. Ist sicher dazu da, die vergesslichen Verkehrsteilnehmer daran zu erinner, dass fünfzehn Meter weiter vorne schon ein Parkverbotsschild stand und dass es auch hier noch gilt.

  2. Hängt davon ab, von welcher Seite aus man es betrachtet ;)
    (»Jedem Ende wohnt ein Anfang inne.« postulierte Hermann Hesse,
    und Wilhelm Busch wusste dazu ein Exempel:
    »Das Ende des Schweins ist der Anfang der Wurst.«)

  3. In umgekehrter Reihenfolge könnte man da noch ein bisschen Sinn hineinkonstruieren: An dieser Stelle würde dann ein Parkverbot enden und das nächste beginnen. Man bräuchte wahrscheinlich etwas winkeladvokatisches Talent, um zu begründen, weshalb man nicht das erste Parkverbot einfach bis zum Ende des zweiten durchlaufen und so ein Parkverbot die Arbeit von zweien verrichten lassen soll, zumal man dann die freigewordenen Parkverbotsschilder anderswo zum Verbieten einsetzen könnte, aber das ist machbar. Schade, dass diese Chance hier leichtfertig im Interesse kurzfristiger Umsatzsteigerung vertan wurde…

  4. (Update:) ein Beitrag von Kollege Trithemius scheint Aufklärung über dieses Mysterium zu ver­schaffen: offenkundig handelt sichs bei der Aufstellung der Schilder um einen Schweren Aus­nah­me­fehler der Unteren Galaktischen Verkehrsbehörde.

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