Rätselhaftes: Such das “Glück im Unglück“

Auffallend häufig werden Berichte über Unglücksfälle jeglicher Art mit der Flach­sinnsfloskel “Glück im Un­glück“ eingeleitet, ohne dass sich irgendein Grund dafür erkennen ließe. Eben­so unerklärlich erscheint wiederum umgekehrt, warum ein Bericht über keinen Unglücksfall mit ebendieser Floskel im Schlusssatz beendet wird:

Wer in dem Bericht entdecken will, wo denn da irgendwas mit einem “Glück im Unglück“ zu tun haben soll, muss wohl nach dem Sinn im Unsinn suchen.

4 Kommentare

  1. Unglück war, daß es Fehlalarm war und so ganze 80 Leute im Einsatz waren.
    Glück war, daß es kein Brand war. Also kein Personenschaden und Sachschaden.

    Ein anderer Abschluss als diese Floskel wäre dennoch besser gewesen. Der Abschluss eigentlich stand ja weiter oben:
    „Zudem konnten wir diesen Einsatz gut als real ablaufendes Einsatztraining nutzen, was für den Ernstfall sicherlich kein Nachteil sein sollte.“

  2. Liegt Osthessen nicht knapp (geographisch ? mental ?) neben Ostfriesland, dessen Bewohnerverhalten von Andersdenkenden zuweilen als abstrus bezeichnet und -ebenfalls völlig zu Unrecht- häufig mit den Burgenländern Ösilands verglichen wird ?
    Das harlekinsche Element im Inhalt des Berichtes ist für mich „Rauchentwicklung in einem Patientenzimmer im dritten Obergeschoss“.

  3. Was für Vollhonk, der unbedingt in einem Krankenzimmer rauchen musste! Auf diesen Typen passt perfekt die Steigerung von „Dumm“, die uns in der Volksschule der bärbeißige Klasslehrer oft um die Ohren gehauen hatte: Dumm – blöd – bergauf bremsen.

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