Landesbeauftragter startet Initiative


» “Vielfältige Lebensweisen gehören heute selbstverständlich auch zur Weinwelt, sind aber aktuell noch wenig sichtbar. Mit der neuen Initiative ‘QueerWein Rheinland-Pfalz’ möchte ich diese Vielfalt in Rheinland-Pfalz sichtbarer machen. Ich lade alle lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, intergeschlechtlichen und nichtbinären Winzerin­nen und Winzer aus Rheinland-Pfalz ein, mir gute Weine vorzuschlagen. [..] Wein ist ein guter Botschafter für Rheinland-Pfalz, die Weingüter und die Vielfalt“, erläuterte David Profit, Staatssekretär und Landesbeauftragter für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität, die Zielsetzung seiner Initiative.«
“Wein ist ein guter Botschafter für [..] die Weingüter“, erläuterte Herr Profit “die Zielsetzung seiner Initiative“, und weil sich das vom Bier logischerweise nicht behaupten lässt, sind alle lesbi­schen, schwulen usw. Bierbraue­rinnen und Bier­brauer in Rheinland-Pfalz leider nicht einge­laden, ihm gute Biere vor­zu­schlagen – obwohl das denen womöglich als diskriminie­rend er­scheinen mag. Indessen gehören vielfältige Lebensweisen heute selbstverständlich auch zur Bierwelt: viel­leicht startet ja ein Gleichgeschlechtliche-Le­bensweisen-Lan­des­be­­auf­­tragter in Bayern mal eine vergleichbare Initiative ‘QueerBier’, wer weiß.
Über die ge­sellschaftspolitische Relevanz einer Initiative zur Sichtbar­machung der sexuellen Orientierungen sowie geschlechtlichen Selbstverständnisse rheinland-pfälzischer Win­­ze­rin­­nen und Winzer liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.
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(aufgelesen auf tuxproject.de)

19 Kommentare

    1. Ja, eben! Wenns schon für alle rheinland-pfälzischen schwul/lesbischen Winzer*innen ei­ne spezielle Initiative gibt, warum gibts dann keine für alle mecklenburg-pommer­schen multisexuellen Metzgermeister*innen, Thüringer transvestitischen Ten­nis­trai­ner*in­nen oder fränkischen fußfetischistischen Versicherungsvertreter*innen?

      1. 😂😂😂Ich habe auch nicht ganz verstanden, was an den Winzern so anders sein soll. Und warum wird deren Lage besser, wenn sie dem Landesbeauftragten gute Weine empfehlen? Sehr mysteriös, alles.

      2. …oder für alle Düsseldorfer diversitären Dachdecker*innen?
        …oder alle Schweinfurter schwul/feministischen Schwachstromelektriker*innen?

      3. Und alle Oer-Erkenschwicker öffentlich-exhibitionistischen Ökologie-Expert*innen.

      4. Alle Ansfeldener analfixierten Alpenvereinsmitglieder*innen.

      5. Mühlviertler metrosexuelle Matratzenverkäufer.
        Innviertler intersexuelle Innenausstatter.
        Salzburger sadomasochistische Sanitärmonteure.

      6. Holsteiner homoerotische Hosenhersteller oder
        Hunsrücker homoerotische Handelsreisende.

    1. Du mußt ihn unbedingt danach fragen. Jede Vermutung Deinerseits wäre eine kulturelle Zuschreibung, die nicht weniger verwerflich ist wie eine kulturelle Aneignung. Nur Mut, der Bäcker gibt gewiß gern Auskunft, schließlich dient es seiner Identität.

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