Trostloses: Der große Stolz der Gemeinde

Wenn es einen Preis gäbe für das trostloseste Foto des trostlosesten frisch gestalteten Haupt­­platzes zwischen Pielachtal und Nebraska, dann wäre das oben dargestellte ein aussichtsrei­cher Kandidat dafür.

9 Kommentare

    1. Wer sich unter “angenehmer Aufenthaltsqualität“ nix konkretes vorstellen kann, kennt den Ober-Grafendorfer Hauptplatz nicht!

      1. Wenn die Bepflanzung der Erdflächen erst komplett ist, wird die Aufenthaltsqualität sicher paradiesähnliche Werte annehmen. Stadtplaner und Architekten aus aller Welt werden sich dort die Klinke in die Hand geben, wartet’s nur ab!

  1. Oh. Gestaltet.
    Ohgestaltet ? Nennt man das so, wenn man nix auf nix draufbaut ?
    Die übliche Friedhofsblumenbepflanzung ab Mitte März oder so wird auch auf diesem Weiler Vertrautheit erzeugen. Oder erregen, je nachdem, wenn zuviel Rot dabei ist zB – oder gar gesprenkeltschwarzweiß.
    Ein zentrales öffentliches Häusl, wie ich es hier vor Kurzem in Text und Bild kennenlernen durfte -wie in Berlin- machte sich als zentraler, europatauglicher Blickfang bestimmt gut (und gleich weit partnergemeindeschaftsfähiger) und wäre immerhin eine Möglichkeit, den Dorfplatz häufiger aus gutem Grund heimzusuchen (Stichwort „Stadtmöblierung“, herrlich…). Man kann sich natürlich an dessen statt auch eine 200 Jahre alte Linde vorstellen, wenn man will.
    Wo ist eigentlich das Gemeindeamt Obergrafendorfs (das auf dem Ortsschild so geschrieben steht, falls ich mich nicht falsch erinnere) abgeblieben ? Wurde das umgestalterhalberweislich outgesourced oder an den Stadtrand verlegt, wo es auch Parkmöglichkeiten gibt ? Jene Menschen, die zum Zahnarzt ins Gesundheitszentrum kommen oder um die Rheuma-Pulverln verschreiben zu lassen, kommen eh zu Fuß – meistens, wenn sie es noch können – ist also weiter nicht schlimm; und kurzparkzonenverdächtig ist das Ambiente des neuen Stolzes sowieso, da finden’s auch immer einen Platz ganz in der Nähe…

  2. Der Zebrastreifen hingegen ist schön gestaltet, versetzte Streifen kenne ich (in Deutschland) nicht. Macht man das so in Österreich? Wenn nicht – vielleicht dachte man, ein Gestal­tungs­element an der Peripherie genügt. ;-)

  3. Von überall her werden die Leute in Scharen kommen, um hier Selfies zu machen. Die Instagrammability sieht man doch auf den ersten Blick! Wo ist der Platz? In Zielgerade? In welchem Landesteil ist der Ort?

    1. Der Ort liegt in Niederösterreich, unweit der Landeshauptstadt St. Pölten und meine Vermutung über die Schreibweise war unrichtig. Wahrscheinlich hab ich’s mit Unterstinkenbrunn velwechsert, das kenn’ ich, weil das hat wenigstens einen g’scheiten Motorradmechaniker.

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