Inszeniertes: Ex-Kanzler Kurz wird von seinem eigenen Pressefotografen erkannt

Ex-Kanzler Kurz wird beim Familienspaziergang in Schönbrunn »er­kannt und fotografiert«, erfährt man aus der “Kronen Zeitung“:

Von wem er da »er­kannt und fotografiert« wird, verrät das blässliche Kürzel “Bild: zVg“ (“zur Verfügung gestellt“) als Quellenangabe für Bilder, die der Redaktion von den abgebildeten Per­sonen selbst ange­dient wurden: von seinem eigenen Presse­fotografen also, den er bei der inszenierten Spaziergangs-Nummer extra dabeihatte.
Die Fortsetzung der Selbstinszenierung, obwohl er seiner Ämter längst enthoben ist. Dieser auf­ge­bla­sene Fatzke, dieser politische Schmierentheaterdarsteller.

8 Kommentare

  1. Der Herr Kurz muss halt medienpräsent und im Gespräch bleiben, für den neuen Job in den Staaten. Den dürfte man ihm – ich spekuliere mal – eher wegen seiner vermuteten Vernetztheit und seiner reichlich demonstrierten hervorragenden Fassadenarbeit gegeben haben, weniger wegen Fachwissen in der Branche, wo die Firma angesiedelt ist. Ganz egal übrigens, was für eine Branche das ist.

    1. Er kann nur als Lobbyist reüssieren, er hat ja keinerlei Ausbildung außer einem ab­ge­bro­chenen Jusstudium. Weder als Manager noch als Wirtschafts­fach­mann. Außerdem hat er in seiner Vita ein lau­fen­des Verfahren gegen ihn als Beschuldigten anstehen.

    1. Immerhin verkaufte sich seine Familienspaziergangs-Inszenierung als Doppel­seite in der Weihnachts-Feiertagsausgabe von Österreichs auflagenstärkstem Volksinformationsorgan, und so brachte er diese er­greifende Nummer mehr als 2,5 Millionen Lesern zur Darbietung.

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