Parteiprogrammatisches

Bei der oberösterreichischen Landtagswahl am Sonntag gewann die erstmalig angetretene Impfverweigerer-Partei MFG drei Mandate.

Was denn (außer Impfverweigerung) überhaupt das Konzept ihrer Partei sei, erläuterte Frau MFG-Schriftführerin Dagmar Häusler im Interview, nämlich:
    »Endlich einmal keine Politiker in der Politik« *
Und an anderer Stelle, wie die zukünftigen Parteiziele aussehen sollen wenn die Pandemie vorüber ist, im O-Ton:
    »A jeda soi doa deafn wiera mog.«
    [»Jeder soll tun dürfen was er will.«]
Somit zusammengefasst, das Konzept der MFG. Na, wenn das mal kein fundiertes konstruk­ti­ves Par­teiprogramm ist.

8 Kommentare

    1. Für schiere Dödeln möchte ich diese Leute freilich nicht halten, ihre oben zitierte Sprecherin etwa weist einen akademischen Abschluss als biomedizinische Analytikerin und in ihrem Fachbereich gewiss Expertise vor. Umso unverständlicher, in welch verirrte Aussagen sie sich versteigt (so wie manch andere Experten ebenfalls) :

        »Viren sind kein Problem in unserem Gesundheitswesen« (Dagmar Häusler, BSc.) *

      Übrigens kassieren die mit ihrer Impfverweigerer-Nummer mehr als eine Million an Parteienförderung aus Steuergeld (welche an keinen bestimmten Verwendungszweck gebunden ist) – bedeutet also, auch alle geimpften Steuerzahler und Impfbefürworter müssen dafür bezahlen.

    2. „Narrenfreiheit für jeden“ als Grundsatz von deren Parteiprogramm führt nicht zur Frei­heit für alle, sondern zur Diktatur des Narrentums.

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