Feststellung der Woche

»Es gibt nichts Schöneres als einem Fetznschedl beim Pappenhalten zuzuhören.«
(H. Qualtinger)

*)
(Hans Rauscher, im Standard)
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*) (“Pappn“ [eigentl.: “Pappm“] = österr. für “Maulwerk“)

6 Kommentare

  1. Interessant. Wir sagen hier (Süddeutschland): „Halt die Backen“. Über den Fetznschedl rätsle ich noch. Schedl = Schädel? Ein verrupfter Schädel, sozusagen, der die Klappe halten soll?

    1. Über die Herleitung des ostmittelbair. Ausdrucks lässt sich leider nichts herausfinden.
      Einerseits gibt es die Redensart “deppert wie ein Binkel Fetzen“ (“dumm wie ein Bün­del Lumpen“) – der so Titulierte hätte also bloß Fetzen (Lumpen, Makulatur) im Schädel. Zu­gleich bedeutet “Fetzen“ aber auch “Rausch, Trunkenheit“ – Fetznschedl hieße dann also “Rauschkopf“.

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