Sozialmediales

Wenn einer in seiner Freizeit auf seinem Privathandy 300.000 Chatnachrichten schreibt und 2500 Zumpferlbilder speichert, dann ist das seine Privatsache. Wenn das einer in der Dienst­zeit auf seinem Diensthandy macht, dann fragt man sich aber: was macht der Mann eigent­lich beruflich?
Seine (Dienst?-)Reisen, chattet der an seinen geliebten Kanzler, wären “echt strange“:

Es reist ein hoher Herr wie Schmid
nicht mit dem nieder’n Pöbel mit:
Herr Schmid reist nicht Economy
wie das gemeine Herdenvieh,
er heißt ja Schmid, nicht Schmiedel!
“Tiere“ nennt das Prekariat
Herr Schmid, denn er ist DEmokrat
vom Scheitel bis zum Schniedel.

13 Kommentare

  1. „Tiere“ nennt hier einer die
    Menschen wie das liebe Vieh,
    der von deren Steuergeld
    ein fürstliches Gehalt erhält,
    bezahlt von öffentlicher Hand –
    dem fehlt wohl völlig der Verstand!
    Der spuckt, bemerkt man hier verbittert,
    auf die Hand, welche ihn füttert!
    Wer so über die Menschen spricht,
    der eignet für sein Amt sich nicht
    und g’hörert, das sei hier gesagt,
    mit nassen Fetzen draus verjagt.

    1. Das haben Sie sehr schön erkannt
      mit Scharfsinn und mit Sachverstand:
      es g’hörten solche Misanthropen
      ihres Amtes glatt enthoben.

      1. Danke. Und davon braucht jemand zweieinhalbtausend Fotos? Entwöhnung durch Überdruss? – Nein, lieber nicht antworten. Ich habe meine Frage schon vergessen.

    1. Politisches Kabarett könne man in Österreich gar nimmer machen, klagte Josef Hader*, weil ihm die Realsatire beständig einen Schritt voraus ist.

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