Experten (IV)

“Die ganze WOCHE“ ist die auflagenstärkste Wochenzeitschrift Österreichs mit wö­chent­­lich 280.000 verkauften Exemplaren und mehr als einer dreiviertel Million Leser, d. i. mehr als alle übrigen österrei­chi­schen Wo­chen- und Nach­­­richtenmagazine (News, Profil, Trend) zusammen.

Schau mer mal, was Österreichs auflagenstärkste Wochenzeitschrift ihrer Leserschaft in der vergangenen Ausgabe zur Kenntnis bringt:

Experten, wieder mal. Und was für Experten sind das diesmal konkret: Experten für Virolo­gie, Epidemiologie, für Inzidenzstatistik? Pandemie-Experten womöglich gar? Zuvorderst die Di­­rek­to­rin des De­partments für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizini­­schen Universität Inns­bruck/Tirol, mithin Expertin für pathogene Mikroorganis­­men, das sind Bak­te­rien, Pilze & Protozoen:

»Für mich gibt es keinen Beweis, dass das Tragen von FFP2-Masken im Alltag die ent­schei­den­de Maßnahme ist, um die Infektionszahlen zu senken.« –

– lässt die Expertin für Hygiene und Mikrobiologie die “Ganze WOCHE“-Le­ser also wissen, zu deren Kenntnisnahme. Schön, dass sie dafür Zeit gefunden hat.

7 Kommentare

  1. Selbst das Zitat der Expertin lässt nicht den Schluss zu, dass es die Masken nicht braucht.
    „die ent­schei­den­de Maßnahme“ bedeutet nur, dass die Masken alleine die Infektionszahlen nicht helfen, was ja auch stimmt.
    Wenn man sich in geschlossenen Räumen lange mit anderen aufhält, ist die Maske sinnlos.

  2. Nachtrag: Die Fachkompetenz der renommierten Innsbrucker Expertin für Hygiene und In­fektionsvermeidung steht außer Zweifel. Im Beitrag moniert wird indessen die in Schlag­zei­le, Teaser und Bildtext des “Ganze WOCHE“-Artikels manipulative und irreführende Darstel­lung einer einzelnen ihrer Aussa­gen über die Sinn­haf­tig­keit diverser Maßnahmen zur Pan­de­mie-Eindämmung.

  3. In den meisten europäischen Ländern ist für die FFP2 schon beim Arbeitsschutz eine amtsärztliche Unterweisung nötig. Daher ist die sog. OP-Maske i. d. R. Pflicht und die FFP2 gilt als empfohlen.

  4. Pert heißt „Program Evaluation Review Technique“. Ex Perten sind also ehemalige Perten, die nun nichts mehr vom Evaluieren, Reviewen oder gar Technik verstehen, aber sie erstellen die sogenannten Ex und Hopp Meldungen.

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