Verzichtbares: Halbwitziges

Namenwitze gehören in den Kindergarten und nicht in die Zeitung, hat Kollege Trithemius hieramts mal bemerkt, aber bei Zackzack, dem “postideologischen Medium für kritische und investigative Bericht­erstattung über Politik, Medien und die wirtschaftliche Elite des Lan­des“ hat sich das noch nicht he­r­um­­gesprochen:

“Aschbacher“ + “schrieb ab“ = “Plagiats-Bacher“: erkennen Sie den Namenwitz?

Ein Namenwitz ohne erkennbaren Witz ist kein witzloser Namenwitz, sondern schlicht witz­­lo­ser Schmarrn. Verzichtbar.
(“Abschreibministerin Aschbacher“ oder “Abschreibbacher“ wäre eigentlich naheliegender und zumin­dest halbwegs witzig gewesen – ist dem ZackZack-Namenwitzbold aber wahr­schein­lich erst zu spät einge­fallen.)
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C. censeo: Journalisten sollten Journalismus machen und das Witzigsein den Witzemachern überlassen*, und umgekehrt.

6 Kommentare

  1. Eventuell hätte man bei der Arbeitsministerin noch ein „r“ unterbringen können. Aber so unterirdisch hat man sich dann doch wohl nicht getraut… ;)

      1. Ich hatte viele Jahre einen Chef, der praktisch mit jedem Namen sein Unwesen trieb. Er hieß Schwedes und nahm sich selbst dabei nicht aus. Mitunter meldete er sich mit „Schweppes“ am Telefon…

      2. Der Schulwart (f. Außerösische = Hausmeister) an unserer Mittelschule hieß mit Fa­mi­li­en­na­men Dommes, deswegen nannten wir Schüler ihn “Herr Majordommes“.*

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