Riesenglück der Woche

Wem es gelingt, in dem Bericht über ein Riesenglück das ein 53-Jäh­riger im Bahnhof Fulda hatte, ein Riesenglück zu ent­de­cken, der gewinnt eine Raucherpause auf dem Bahn­steig.

20 Kommentare

  1. Ich rate mal: Der Mann wollte gar nicht nach Würzburg. sondern in die Gegenrichtung. Die Raucherpause ersparte ihm einen Teil der Rückfahrt. Aber auch das würde ich nicht als Riesenglück bezeichnen. Überhaupt erinnert das Ganze an einen Krimi von Agatha Christie.

  2. Immerhin steht er in Fulda, wo in einer Stunde der nächste ICE in seiner Richtung kommt, und nicht an der Transsibirischen Eisenbahn hinter Krasnojarsk in einem Kaff wie Barjag oder Budagowo, wo der nächste Zug Richtung Europa in einer Woche kommt und er sich bis dahin in der zugigen Bahnhofshalle vergnügen muss, im fernöstlichen kontinentalen Winter. Ich finde schon, dass das ein Riesenglück ist…

  3. Für alle, die Fulda kennen und lieben, ist es ein Riesenglück, wenigstens für eine Zigarettenpause dort ausgestiegen und unmittelbar dem Charme der Stadt erlegen zu sein. Fulda ist für sein Kümmelbrot und die Hexenverfolgung bekannt, was braucht es mehr?

  4. …der weiterfahrende ICE fuhr geradewegs in einen entgegenkommenden Güterzug hinein…

    …oder, als er endlich durchgefroren in den nächsten Zug, der in seine Richtung fuhr, einsteigen konnte, traf er unmittelbar auf einen alten Mann mit einem riesigen Sack voller Geschenke, der sich von ihm den Sack dankbar abnehmen ließ…

  5. Wie? Das war schon alles?
    Ich hätte erwartet, der Mann wäre, sich außen am Zug festhaltend, bis Würzburg mitgefahren und hätte die Fahrt mit dem Smartphone dokumentiert. Ein Riesenglück wäre gewesen, wenn der Akku bis Würzburg gehalten hätte… ;)

  6. Riesenglück hatte der Mann, weil der Zug, der ihm davonfuhr, kurz nach der Bahnhofsausfahrt entgleiste. Die Passagiere blieben alle unverletzt, brauchten aber eine Ewigkeit, bis sie alle ausgestiegen, wieder zum Bahnhof zurückgegangen und auf anderen Zügen zu ihren Destinationen weitergereist waren. Unser Mann aber erwischte den nächsten Zug und erreichte sein Ziel mit nur einer Stunde Verspätung, Das Gepäck wurde ihm später per DB-Kurier mit einem Entschuldigungsschreiben wieder zugestellt.

      1. Stimmt. Das entgegengesetzte Extrem wäre eine Mahnung bezüglich der Rechnung für die Vernichtung des nicht fristgemäß abgeholten Gepäcks am Endbahnhof des ICE sowie die Ermittlung der Postanschrift des Raucherpause-in-Fulda-Unglücksraben. Die Abholaufforderung mit Rechnung und die erste Zahlungserinnerung sind auf dem Postweg verschollen, ohne dass die absendende Stelle davon Kenntnis hatte.

      2. *gg*! Da habe ich mich wohl irrtümlich an ein Erlebnis mit einer Fluggesellschaft erinnert, die mir das in London verlorene Gepäck per Kurier nachliefern liess. Ist aber ein paar Jahre her. Heute wird man ja auch von Fluggesellschaften als Passagierin wie eine lästige Fliege behandelt. Und was die DB offenbar machen, ist nicht so guter Kundendienst.

  7. Riesenglück dass er sein Feuerzeug nicht im Zug vergaß, als er ausstieg um auf dem Bahnsteig zu rauchen. Das hätte ihm in der Raucherpause gefehlt, als der Zug davonfuhr.

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