Statistisches


Ein Statistiker, ein Logiker und ein Analytiker fahren nach Sankt Corona*, sie sehen zwei Schafe: ein schwarzes und ein weißes.
Sagt der Statistiker: »In Sankt Corona gibt es 50 Prozent schwarze Schafe.«
Sagt der Logiker: »In Sankt Corona gibt es mindestens ein schwarzes Schaf.«
Sagt der Analytiker: »In Sankt Corona gibt es mindestens ein Schaf, das auf mindestens einer Seite schwarz ist.«


Eine infizierte Person unter 1.432, hochgerechnet auf 8,9 Millionen Österreicher? Was soll denn das für statistische Relevanz haben? Und wäre die betreffende Person zufällig nicht unter den 1.432 Getesteten gewesen, hätte die Hochrechnung folglich ergeben: in Österreich gibt es keinen einzigen Corona-Fall.

Naja – wenns so in der Zeitung steht, wirds wohl so stimmen. Aber:

»Die verfügbaren Zahlen enthalten zu wenige Informationen, sie bilden nur einen kleinen Teil der Realität ab [..]« erklärt Katharina Schüller, Gründerin des Münchner Unternehmens Stat-Up und Leiterin der Arbeitsgruppe “Statistical Literacy“ der Deutschen Statistischen Gesellschaft.

Fazit: Den gleichen Wert in Corona-Zeiten haben – neben Klopapier – wohl die statistischen Zahlen: beide sind für’n Arsch.
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Haben Sie gewusst: Wenn Sie Ihren linken Fuß ins Backrohr stecken und den rechten ins Gefrierfach, haben Sie es statistisch betrachtet angenehm warm im Fußbereich.

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