20. Februar

Heute vor 88 Jahren wurde Professor Karl Spiehs geboren, der legendäre österreichische Film­produzent. Die Liste seiner Filmproduktionen ist schier endlos und größtenteils Klamauk, be­mer­kens­wert indessen sind die zuweilen bizarren Filmtitel, die meistens von Karl Spiehs selbst stammen. Regisseur Otto Retzer sagte einmal, man könne das Publikum einen ganzen Leseabend lang unterhalten indem man lediglich die Spiehs-Filmtitel der Reihe nach vorliest.
(Aus der Reihe “Filmtitel, bei denen man bedauert, dass sie einem nicht selber eingefallen sind“: »Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon«*)

3 Kommentare

  1. Besonders schön finde ich die Titel: Was treibt die Maus im Badehaus? Geh, zieh dein Dirndl aus. Bohr weiter, Kumpel.
    Und ein bisschen stolz macht es mich schon, dass ich wie das Geburtstagskind aus Ternitz stamme…

    1. Ja, die Macht des Titels: oft finden ja gerade die dümmlichsten Klamotten überhaupt nur wegen ihres pfiffigen Filmtitels Beachtung. Der Alternativtitel zu dem »Kaktus/Lutsch­bon­bon«-Kla­mauk­film heißt übrigens »Als die Tiroler noch Schwänze hatten« – ein Abklatsch von »Als die Frauen noch Schwänze hatten«, Originaltitel »Quando le donne avevano la coda«*. (Ein nicht minder dümmlicher Schmarrn, der unter einem Titel wie etwa »C’era una volta il Neandertal« wohl auch kaum jemand interessiert hätte.)

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