2. Dezember:  Warum Nashörner nicht fliegen können

Heute vor 70 Jahren wurde Prof. Dr. T.C. Boyle geboren, in seinem Roman “Wassermusik“ wird er­läu­tert, warum Nashörner nicht fliegen können:  weil die nämlich so riesige Haufen machen. Würde nun ein Nashorn im Fluge solch einen riesentrumm Haufen einem Menschen auf den Kopf fallen lassen, so hätte der gewiss wenig Freude darüber. Darum hat es der gütige Herr­gott in seiner unendlichen Weisheit so eingerichtet, dass Nashörner nicht fliegen können. Das hört sich sehr plausibel an.

22 Kommentare

  1. Die Begründung, weshalb Nashörner nicht Fliegen können, ist ja einzusehen und mehr als logisch. Aber weshalb graben sie sich nicht ein? Diese Frage beantwortet der feine Herr Boyle natürlich nicht.

  2. dünnschiss der vom himmel fällt
    macht aus gottes schöner welt
    eine riesige kloake
    angefüllt mit dünner kacke
    die durch jede kleidung dringt
    und ganz infernalisch stinkt

    wenn fall`n jedoch nur fette haufen
    kann man so schnell nicht drin ersaufen
    trifft so ein haufen ungeschickt
    bist du hingegen schnell erstickt
    drum wollen wir den herren loben
    dass er nicht scheiße schickt von oben

  3. Gewöhnlich fällt herab der Scheiß
    und nicht hinauf, wie jeder weiß.
    Dies ward vom Herrgott so geplant
    mit Weisheit und mit Hausverstand.
    So sitzt der Mensch beim Schiß bequem,
    im Kopfstand wär’s nicht angenehm.

  4. @ Bubi40,
    hier muss man einwenden dass die Israeliten den Herrn allerdings lobten, als er dereinst “Scheiße vom Himmel regnen ließ“ (2 Mos 16): sie nannten es Manna (d.h. auf hebräisch “Was ist das?“), und tatsächlich handelt es sich dabei um die Fäkalien von Schildläusen.

  5. ;-))) …
    man wird alt wie´ne kuh
    und lernt immer dazu
    dass „manna“ scheiße ist, wusste ich wirklich noch nicht, habe mir aber auch noch nie gedanken darüber gemacht … sollte man aber … danke also für die kostenlose lehrstunde … ;-)

    wie gut ist´s dass ich es nun weiß
    vom himmel fällt auch manchmal scheiß
    der nicht allein von vögeln ist
    weil vogelscheiße keiner frisst
    doch schlidlauskot schien wohl zu schmecken
    ich möchte das jedoch nicht checken

  6. Es waren also sozusagen
    die Israeliten Koprophagen,
    als sie die himmlische Ernährung
    verspachtelten als Wegeszehrung:
    Denn was der Herr vom Himmel schmiß
    war weiter nichts als Läuseschiß.

  7. Ich hoff ’ man wird mir nicht verübeln,
    was ich hieramts zur Kenntnis bringe:
    Honig ist das, was Bienen kübeln.
    (Man isst schon sonderliche Dinge ;)

  8. Vor diesem Hintergrund machen einige Details der Militärgeschichte erst Sinn, z.B.:

    Nachdem Hannibal cum elephantibus die Alpen überwunden,
    haben die Römer, falls sie doch flögen, den Stahlhelm erfunden!

  9. Stimmt. Asterix und die furchtlosen Gallier übrigens fürchteten sich nicht, wie oft behauptet wird, davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte, sondern davor, dass ETWAS und zwar AUS dem Himmel …

  10. Hat man schon einmal mit RedBull experimentiert?
    Ein, zwei Eimer davon – und dem Rhino wachsen Flügel.
    Wenn man der Werbung glauben darf…

  11. Verglichen mit einem Nashorn mache ich verhältnismäßig kleine Haufen und wähle auch penibel aus, wo ich die hinterlasse – und ich kann trotzdem nicht fliegen! Ich finde das etwas ungerecht! :(

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