5. Dezember – Weltbodentag


Heute ist übrigens schon wieder Weltbodentag, und zu diesem Anlass wurde dazumals an­de­ren­amts *) von einigen reimlustigen KollegInnen eine Reihe launiger Verse verfasst, z.B.:

Der Boden der liegt bloß so rum,
und tut doch artig seine Pflicht.
Denn tät er’s nicht, dann wär’ das dumm:
wo man sonst steh’n sollt’, wüsst’ man nicht.
© mit freundl. Genehmigung M. Krassnig

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*) (Betrüblicherweise ist auch Kollege Bubi40 – wie zahlreiche weitere geschätzte, ehe­dem um­trie­bi­ge AmtskollegInnen – mittlerweile verstummt bzw. nur mehr sporadisch in der Blo­go­sphäre zugange. Gelegentlich hieramts angebrachte Verlinkungen auf derlei stillgefallene oder -gelegte, indes nicht weniger lesenwerte Blogseiten mögen vielleicht wie wehmütige Re­mi­nis­zen­zen daherkommen. Aber das sind sie ja schließlich.)

20 Kommentare

  1. Ich wusste gar nicht, dass es einen Weltboden gibt.

    Auch die Welt hat einen Boden,
    und manch einer fragt sich, „Wo denn?“
    Damit man ihn auch schnell entdeckt,
    wird er in diesem Blog getaggt.

  2. Zu Zeiten, als es den Weltbodentag noch nicht gab,
    war der Boden oftmals ganz schön sauer.
    Nun wird er nicht sogar mit einem Ehrentag bedacht, nein – man hat sogar einen See nach ihm benannt.

  3. Die Welt war anfangs wüst und leer,
    Da brachte Gott den Boden her.
    Er stellte Mann und Vieh darauf –
    So nahm die Schöpfung ihren Lauf.
    Erst als er noch das Weib erfunden,
    tat sich der Boden wirklich runden.
    Das Weib das machte nicht viel Worte
    Und buk Herrn Gott die Sachertorte.

  4. Die Reimlust feiert hier ja fröhliche Urständ‘, keine Gedichtform bleibt verschont:

    Weltbodentag! Reim
    schlägt dem Fass den Boden aus:
    Fass ohne Boden!

    Fehlt nur noch ein Sonett!
    ;-)

  5. Am Weltbodentag werden Oden auswendig vorgetragen, man legt bei

    ODEN BLATT WEG

    Na ja, einen Versuch war’s wert.

  6. Lieber Kollege Nömix,
    hier wird sehr viel gereimt über die Ungereimtheiten dieser Welt. Da mir das Reimen nicht so liegt, war ich erfreut, ein Buch zu entdecken, in dem „einwortige“ Gedichte standen. Da kann man nicht sehr viel falsch machen, wenn ein Gedicht aus nur einem Wort besteht, dachte ich. Da reimt sich zwar nichts, aber es gibt schon länger auch längere Gedichte ohne Reim. Das ist dann Lyrik, Prosa oder rosa oder was auch immer?!

    Da ich das Wort Advent oder Weihnachten, oder Kerze oder Tannenbaum für ein einwortiges Gedicht halte, das in dieser Zeit nichts Besonderes ist, habe ich mich für „Nahrungsmittelunverträglichkeit“ entschieden. Ist schön lang und könnte unter Umständen doch auch zur Weihnachtszeit passen.
    Gruß Heinrich

  7. Lieber Kollege Heinrich,
    freilich haben Sie recht: nicht alles was sich reimt ist ein Gedicht, und umgekehrt.
    Wie Kol­le­ge Trithemius ja bereits hieramts festgestellt hat:

    »Es wurde ja vor langer Zeit,
    nach heftigem formalen Streit
    der Reimzwang schlankweg abgeschafft.

    Befreiung von der Reimpflicht
    das lernt sogar im Unterricht,
    wer nicht nur aus dem Fenster gafft.«

    Ihr einwortiges Gedicht über “Nahrungsmittelunverträglichkeit“ ist sehr schön,
    beinahe noch schöner als “Nasenscheidewandverkrümmung“.

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