16. Juli

Heute ist übrigens der internationale Tag des frischen Spinats.
(Von wem und wozu der erfunden wurde, oder in welcher Weise man den gebührlich zu feiern hätte, ist nicht überliefert.)
.
Haben Sie gewusst, dass der Spinat auch einen Plural be­sitzt: die Spinate. Wozu dieser Plural nützen soll, ist freilich ebenfalls unbekannt.

Österreichische Polizisten wurden früher wegen ihrer spinatgrünen Uniformen despektierlich »Spinatwachter« (Wachter =Wachmann) ge­nannt. Die Spinatwachtel hat hingegen nix damit zu tun, sondern leitet sich von dem Adjektiv spinnert her.

Dass Spinat einen exzeptionell hohen Eisengehalt habe und man sich deshalb nach Spinat­ver­zehr bei Blitzschlaggefahr nicht im Freien aufhalten sollte, ist ein falsches Gerücht und beruht auf einem Kommafehler.

    (Hier folgt ein Rat, drum hört gut her:
    noch schmackhafter schmeckt der Spinat,
    soferne man vor dem Verzehr
    ihn durch ein Steak ersetzen tat.)

(Zum Thema Spinat fällt mir grad die Geschichte mit meiner Oma und Guido Wieland als Spi­nat-Testimonial wieder ein.)

6 Kommentare

  1. Spinatwachter? Hübsch, kannte ich noch nicht. Bei uns hießen die „Freunde und Helfer“ jahrzehntelang „Schnittlauch-Jungs“ – tragen grün und treten meist in Bündeln auf. Jetzt sind sie wieder angemessen heroisch schwarzblau uniformiert. Ein neuer Spitzname ist mir noch nicht bekannt, ähnlich wie der deutsche „Groschen“ für die 10-Pfennig-Münze noch keinen umgangssprachlichen Euro-Nachfolger gefunden hat.

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