27. Mai

Heute vor 87 Jahren, am 27. Mai 1931, startete der Schweizer Wissenschaftler, Experi­men­tal­physiker, Gelehrte und Erfinder Prof. Auguste Piccard mit seinem Assistenten in Augs­burg zu einer Ballonfahrt in die untere Stratosphäre, wobei sie die Rekordhöhe von 15.785 Metern erreichten. Die Notlandung ihres Stratosphärenballons erfolgte am selben Tag auf dem Gurg­ler Ferner, einem Alpengletscher oberhalb der Tiroler Berg­siedlung Obergurgl, in über 2.300 Meter Seehöhe.

(in Obergurgl drehte übrigens fünf Jahre davor Alfred Hitchcock die Außenauf­nah­men für seinen zweiten Film The Mountain Eagle – nicht in St. Anton, wie an dieser Stelle fälschlich kol­portiert.)

Prof. Piccard gab das Vorbild für die Figur des Professor Bienlein in Hergés Comic-Reihe Tim und Struppi.

Was die Menschheit schon lange geahnt hatte:

16 Kommentare

  1. Die Erde ist also eine Kugel. Doch was ahnt die Menschheit bezüglich ihres Aufenthalts? Befindet sie sich auf der Kugel oder in der Kugel, wie die Hohlwelttheorie sagt? Ich hab keine Ahnung, bin natürlich auch nicht die Menschheit. Allerdings biegen sich meine Schuhsohlen immer hoch, was eindeutig für die Innenwelttheorie spricht.

  2. An dieser Stelle wird übrigens von einem gewissen Professor Mario R. berichtet, welcher Ihre brillante empirische Beweisführung zur Innenwelttheorie angeblich in einer Publikation am 1. April 2011 im Fachmagazin Nature als eigene Ent­deckung darstellte, unerhörterweise. Unerhörterweise deswegen, weil Sie Ihre Ent­deckung nachweislich bereits im Jahr zuvor am 26. April 2010 hieramts in einem Kommentar der breiten Öffentlichkeit präsentierten. (Unver­schämtheit, schmückt sich dieser Hallodri-Professor R. mit fremden Federn – kein Wunder, dass der sich nicht traut seinen ganzen Namen zu verraten.)

  3. Ich habe mal einen solchen Beweis von einem Herrn Keppler gelesen, der ebenso von sich behauptet, ein Nachfahre des Astronomen Johannes Kepler zu sein; dieser werde fälschlicherweise mit nur einem P geschrieben.

  4. die schreibweise von namen war in grauen vorzeiten keinesfalls eine fixe größe (das weiß jeder leser von doderers strudlhofstiege).

    die innenwelttheorie ist die pervertierung des egozentrischen weltbildes und schmerzt im kopf, wenn man den zurechtbiegungen zu lange zuhört – damit reiht sie sich in die großzahl jeglicher esoterik wunderbar ein.

  5. Die Innenwelttheorie steht somit in nichts den aktuellen Verlautbarungen über das transatlantische Freihandelsabkommen oder der Unabdingbarkeit von Kernkraftwerken nach.

  6. Das erinnert mich an den Witz, bei dem ein Betrunkener sich immer wieder um eine Litfaßsäule herumtastet und dann völlig verzweifelt ausruft: „Scheiße! Ich bin eingemauert! “

  7. sein berühmter nachfahre jean-luc picard hat dann mit der enterprise den endgültigen beweis geliefert: unendlich kugeln sich die bewohner der anderen kugeln über die erde. ;-)

  8. Natürlich alles Quatsch, was hier geschrieben steht. Da verstehen sogar kleine Kinder die Welt viel besser, wie in einem Beitrag in meinem Blog zu lesen ist.
    Dienstag, 28. März 2006
    Unter der Welt
    Sinnend spielt der 5-Jährige mit seinem Frühstücksei. Er dreht und wendet es und bevor noch die erste Ermahnung kommt, gibt er diese Frage von sich:
    „Aber wenn man unter der Welt ist, warum fällt man dann nicht runter?“
    Da mussten wir unser Gehirn aber anstrengen. Schon am frühen Morgen waren Genies gefragt. Mittlerweile glaube ich auch daran, dass die Erde doch eine Scheibe sein muss. Oder will mir jemand widersprechen?

  9. Die Ähnlichkeit zwischen Professor Bienlein und Professor Piccard ist frappierend, dass man denken könnte, Piccard wäre nach dem Vorbild der Comicfigur erschaffen worden.

  10. Wenn die Erde ein bunter Gummiball ist, auf dessen Innenseite wir unsere Schuhsohlen ablaufen, könnte man, wenn die Götter (oder wer auch immer) Ball spielen, von einem Kuglhupf sprechen.

  11. Natürlich. Das hat man ja immer wieder, dass Leute berühmte Protagonisten von Büchern oder Filmen nachmachen. Man denke nur an die Selbsttötungswelle nach Veröffentlichung der Leiden des jungen Werthers oder an die ganzen Leute, die um die Jahrtausendwende anfingen, wie der Dude aus The Big Lebowski herumzulaufen. Wenn sich also ein Ballonfahrer bei einer populären Comicfigur bedient, ist das nicht weiter bemerkenswert…

  12. Wenn es gestattet ist, möchte ich an dieser Stelle an die Shadoks erinnern, die ja nur deshalb in der Erfindung eines eigenen Planeten eine Zuflucht gesucht haben, weil die Debatte Innenwelt vs. Außenwelt weit davon entfernt ist, zu einer gütlichen Einigung zu führen. „Oben und unten“ ist eben eine übersichtlichere Gesellschaftsordnung als Insider/Outsider, recht/links, Osten/Westen, …

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