38 Kommentare

  1. In diesem Blog steht häufig drin
    die mörderische Bäuerin.
    Man fragt sich, wie’s in Österreich
    die Bauernhöfe ohnegeich‘
    so viele schon so lange gibt,
    wenn niemand mehr die Bauern liebt;
    sondern sie ganz im Gegenteil
    umbringt mit Gewehr und Pfeil.

  2. Mei Mann is tot, sprach sie zum Knecht.
    Der sprach, wie schön, das ist mir recht.
    Dem Bauern sein Begräbnis,
    das wird ein schön´s Erlebnis.
    Denn gleich schon nach dem Leichenschmaus,
    zieh ich zu Dir ins Bauernhaus.
    Dann zeig ich Dir mein´n kleinen Knecht,
    und was der kann, das ist nicht schlecht.

  3. Hallo, bin mir nicht sicher, ob ich hier jetzt im Jahre 2015 bin. Wenn ja, kann ich nur gratulieren, so lange durchgehalten zu haben.
    Beste Grüße

  4. Ein jedem Bauern ist es klar:
    Auf eines folgt ein ander Jahr.

    [Aus Nömicis gesammelten Volksmündern in fortlaufenden Jahresgaben Anno 2015]

  5. Des frischen Jahres Frucht, o Schnitter, möchte wieder wachsen,
    doch schon wieder senst Du unerbittlich unsern Bauern von den Haxen.

  6. Oft fällt der Mordlust hier zum Opfer
    der Bauersmann, der arme Tropf der.
    Er stirbt allhier gar viele Tode –
    das Bauernsterben scheint in Mode!

  7. Bricht ein neuer Monat an,
    droht Gefahr dem Bauersmann.
    Ob’s September wird, August oder gar Mai,
    sein Platz im Bette wird flugs frei.
    Doch zum Ultimo er aufersteht,
    damit das Morden weitergeht.

  8. Ist der Bauer dann derschlagen,
    erhebt im Stall sich großes Klagen.
    Es quiekt die Sau, es grunzt der Eber,
    Da bummst die Frau der Totengräber.

  9. Im Stall, gleich nach dem Leichenschmaus
    zog er die Bäu´rin nackig aus.
    Es quiekt die Sau, es grunzt der Eber,
    dem Knecht, dem schlug das auf die Leber.

  10. Auch der Pfarrer kommt ins Bauernhaus,
    mit dem Geld für’d Kirch‘ schaut’s bitter aus,
    um eine Lösung ist d‘ Bäuerin ned verlegen,
    der Pfarrer überlegt ned lang: „Na meinetwegen.“

  11. Beim Pfaffen auf dem Lande
    geht oftmals sehr die Not um.
    Ihm wächst unter dem Gewande
    ein Klingelbeutel statt ein Skrotum.
    Dass dieser stets zu leeren ist,
    das ist der Bäu’rin Christenpflicht.

  12. Des Pfarrers Glöcklein lustig klingen,
    zieht Bäuerin an seinem Strang,
    fast hört er schon die Englein singen,
    so wird ihm nicht der Sonntag lang.

    Die Bäurin freut sich indes feist,
    und das bereits seit Jahren,
    ist doch der ziemlich heil’ge Geist
    schon oft in sie gefahren.

  13. Was ganz trefflich wieder zeigt:
    Die Bibel hat schon viel vergeigt.
    Da hilft kein Jammern, hilft kein Sudern,
    am besten ist es, selbst zu pudern.

  14. Ja – das stimmt.
    Wer weiss, vielleicht macht Herr Nömix ja irgendwo anders weiter?
    Ich wünsch´ mir das.

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