9 Kommentare

  1. Wieder eine sehr ergiebige Sammlung. Dass es soviel Glück gibt hierzulande…

    …bleibt bei Unfall unverletzt, schneidet sich bei aussteigen aus dem Wrack dann jedoch in die Hand

    Die Rubrik passt nicht. Eigentlich müsste das eingeordnet werden unter „Unglück im ‚Glück im Unglück'“

    Ich finde den Stil interessant – eine kuriose Mischung aus Telegrammstil und verquast. Außerdem heißt es „mitgeschleift“. (Ist „mitgeschliffen“ vielleicht Dialekt? Aber wenn, dann doch eher im Süddeutschen. Pfälzisch etwa, da wird auch gekrischen statt gekreischt. NonstopNews sitzt aber in Norddeutschland, und Platt ist das sicher nicht.)

  2. Da haben Sie recht, (mit-)schleifen wäre in diesem Fall als schwa­ches Verb zu konju­gie­ren – im Gegensatz zum gleich­lau­ten­den starken Verb (ein Messer u.a.) schleifen. Hier­orts im Süden (jedenfalls im Mittelbairischen) konjugiert man um­gangs­sprach­lich aber tatsächlich die Verben in beiderlei Be­deu­tung stark, wie Sie richtig vermuten. Viel­leicht ist der Kollege in Delmenhorst ja ein Südlicht?

  3. Glück per Definition im Unglück gibt es auch anderswo, in Russland etwa. Das Auto, das hier beim etwas sorglosen Linksabbiegen von einem unaufmerksamen Geradeausfahrer gerammt wird, hat auf der Seite die Aufschrift Счастливчик – Glückspilz.

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