Überraschendes

.
Was an den Zahlen überraschend sein soll, wird uns in Österreichs auflagenstärkstem Gratis-Volks­bil­dungs­or­gan nicht erläutert. Wo es sich doch um die kaum veränderten Zahlen handelt, welche seit 2010 heuer bereits zum drittenmal kolportiert werden.

Unverändert geblieben ist weiterhin die Unsinnigkeit dieser Zahlen: weil die Prämisse, welche der Definition des Terminus »Migrationshintergrund« im Wiener Integrations- und Di­ver­si­täts­monitoring* zugrundeliegt, völlig absurd ist. Die Absurdität einer Sta­tistik, in der Leute wie etwa meine Tochter und ich als »Wiener mit Migrationshinter­grund/mit ausländischen Wurzeln« gelistet werden, wurde schon mal vor 4 Jahren hieramts dargestellt.
─────────────────────
(Bekanntlich lässt sich so gut wie jede Statistik zu einer.Unstatistik entstellen, indem man die zugrundeliegenden Zahlen & Fakten willkürlich sinnentstellend interpretiert. Z.B.: man in­ter­pre­tiere eine einmal pro Jahr auftretende Schlafstö­rung als psychische Erkrankung, so ergibt sich daraus die Statistik: »40 Prozent der Europäer sind psychisch krank« [SPIEGEL])

9 Kommentare

  1. Vielleicht geht es in dem Zeitungsartikel aber auch um etwas komplett anderes, nämlich dass sich bereits jeder zweite Wiener in Bratislava beim Dentisten einer Zahnwurzelbehandlung unterzogen hat? Und danach natürlich wieder aus Bratislava zuwandert.

  2. Als Kind, welches die Erfahrung machen durfte hinter einem antifaschistischen Schutzwall aufzuwachsen, was Russisch statt Englisch lernen musste und die Alpen nur aus dem Atlas kannte, habe ich tatsächlich eine Weile lang geglaubt, es handele sich bei „Austria“ um Australien. Bis sich mal ein Ösi hinter die Mauer „verirrte“. Als der „Deutsch“ sprach, wusste ich, dös passt ned.

    Das ist es doch, was Du meinst, nicht @ pathologe?

  3. Nicht ganz. Bei mir funktionierte der Gedankengang eher in Richtung: Zweistromland -> zwei Ströme -> AC und DC -> AC/DC -> Australien.

    Wobei allerdings auch für die muttersprachlerisch englisch (oder sowas) sprechenden Amerikaner im Alpenland die Kängurus rumhopfen.

  4. Hihi, lieber nömix. Meinen Sie, ich darf mir etwas darauf einbilden, dass ich schon als Kind geschnackelt haben, was der durchschnittliche Amerikaner sein ganzen Leben lang nicht versteht? Oder spielt da auch die geografische Nähe eine Rolle? ;o)

  5. Bedauerlicherweise habe ich keine ausländischen Wurzeln – ich möchte aber gern dazugehören. Darf ich „ausländische Freunde & Bekannte“ in Wurzel umrechnen,
    etwa so:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s