Schwurbelschwatz der Woche

    »Ich habe aber auch deutlich gemacht, dass bei aller Notwendigkeit
    das Thema der Verhältnismäßigkeit ein wichtiges Thema ist.«
    (Angela Merkel *).

10 Kommentare

  1. Der Merkelsche „Schwurbelschwatz“ hat Methode. Man soll nämlich gar nicht verstehen, auch wenn sie mit der Behauptung anhebt: Ich habe deutlich gemacht.“ Deutlich wäre:

    »Ich habe deutlich gemacht, dass Verhältnismäßigkeit notwendig ist.« – wobei nach der Regel, dass die Hauptaussage in den Hauptsatz gehört, der Satz eigentlich lauten müsste: „Verhältnismäßigkeit ist notwendig.“

    Das ist aber nicht der Sinn. Sie meint ja nicht, dass die Bespitzelung aller Bundesbürger aufhören muss, sondern, dass Verhältnismäßigkeit ein wichtiges Thema ist, worin ihr niemand widersprechen wird.

  2. Vermutlich wollte Fr. Merkel verdeutlichen, dass man »beim Thema Augenmaß das Augenmaß im Auge behalten sollte.«

    (»Ich habe gesagt, man solls nicht übertreiben.« hätte sie ebenso sagen können, aber dafür müsste sie nicht Angela Merkel heißen.)

  3. „Es ist schön hier …, das sieht nach Zukunft aus, wollen wir
    mal gucken, ob wir noch was reinkriegen in die Zukunft … Das
    vergangene Jahr war ein sehr herausforderndes Jahr, auch dieses Jahr ist
    es so, aber wieder anders als im letzten Jahr, und ich darf Ihnen die
    schöne Aussicht in die Zukunft sagen, dass nächstes Jahr wieder ein ganz
    besonderes Jahr wird, also denken Sie nicht, dass es einfacher wird,
    aber es wird immer wieder anders.“ (Merkel bei der JU)

    Aua, aua …

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