Symbolbild der Woche

Nach welchen Kriterien manch ein Symbolbildbeauftragter seine Bildauswahl trifft, lässt sich nicht immer nachvollziehen. Besonders launige Exempel liefert zuverlässig der Vienna.at-Bilderspezi. Weil sich der Leser unter einem pinkelnden Inder vielleicht nix konkretes vorstellen kann, ist eine erhellende Illustration äußerst hilfreich:

9 Kommentare

  1. Sensationell. Ein Tatort in sieben Worten plus ein Standbild.

    Hintergrund: Zwei Hardcore-Emanzen – aufgrund ihrer täglichen Anabolika-Spritzen eh gelinde unausgeglichen – suchen ein WC auf, in dem sich weit und breit kein Toilettenpapier finden lässt. Derart aufgepeitscht stürmen sie zornentbrannt ins Treppenhaus, stolpern über den dort pinkelnden Inder (der gerade für Deutschlands Supertalent den Stairway to heaven plätschernd intoniert) und erschiessen ihn kurzerhand…. um damit ein emanzipiert-antisexistisches Zeichen gegen den allseits herrschenden Machismo zu setzen.

    ODER aber…. auf dem Flug von Bombay nach Berlin fiel die Toilettenbenutzung für die Passagiere aus. Der unter Flugangst leidende Kapitän hatte in seiner phobischen Verzweiflung sämtliche Klopapierrollen abgerollt, in die WC.s ge- und selbige damit ver-stopft. Der Passagier Raschid Ramschibambensi nun trank während des Fluges ungünstigerweise vier Liter Spargelsaft. Sein Drang zu urinieren wurde übergroß, so dass er sich nach der Landung auf der Flugzeug=>treppe nicht zurückhalten konnte. Sein harter Strahl traf zwei Stewardessen. Tod.

    ODER aber…

  2. Aus dem Artikel geht nicht hervor, dass der pinkelnde Inder geschossen hat, ja nicht einmal, dass der Todesschütze Inder ist.
    Zwei Ereignisse die irgendwie zusammenhängen, was der Doppelpunkt vermuten läßt.
    Die Lösung muss irgendwie in der leeren Klopapierrolle liegen.

  3. Die Leserkommentare unter dem erwähnten »790 Euro Strafe«-Artikel sprechen wie­derum für sich, da fragt z.B. einer:

    »Wieso kann aber eigentlich Frau Xianzhi Lu bei uns eine Trafik
    betreiben? Ich glaubte, die bekommen bei uns in erster Linie
    Kriegsopfer oder Behinderte?«

    Was glaubt so ein Hirnchristler eigentlich, wie viele Kriegsopfer nach einem Krieg, der vor 67 Jahren zu Ende war, heute noch herumlaufen und noch NICHT das Pen­sions­alter erreicht haben. Manchmal möchte man angesichts der Blöd­heit solcher Leute schier dem Trübsinn anheimfallen ..

  4. Schon vor Beppo Mauhart, der ja auch schon Geschichte ist, ist die Vergabe von Trafik- und Tankstellenlizenzen an Kriegsinvalide und Sportler eingsetellt worden (in der Schweglerstraße gibt´s noch die Ocwirk-Tankstelle, was jetzt aber auch gar nichts mit Trafiken zu tun hat, eher mit dem seinerzeitigen Versorgungssystem).
    Dürfte sich noch nicht ganz herumgesprochen haben, das alles ist schon ein Zeiterl her.

    Obschon, das Kriegsblindenamt befindet sich in unmittelbarer Umgebung einer von mir betreuten Schule, und ist nach wie vor ein stattliches Gebäude mit vielen Bediensteten.

  5. subsumierend wäre vielleicht zu formulieren, dass es sich beim zunächst so harmlos erscheinenden urunieren um eine in höchstem maße gefährliche tätigkeit handelt. bis heute hat die wissenschaft die komplexität dieser naturerscheinung einfach ignoriert …
    wen will es also wundern, dass sich der verantwortungsvolle investigative journalismus wenigstens partiell dieses sachverhaltes annimmt …
    ein lob der verschenkpresse !!!

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