Badetag

Am Samstagabend vor 50 Jahren setzt die Mutter den großen Wäschetopf mit Wasser auf den Herd. Das Backrohr steht offen, damit es in der Küche warm wird. Wenn das Wasser heiß ist, wird die Volksbadewanne aus der Abstellkammer hervorgeholt und in der Küche aufgestellt:


Wenn die Kinder in der Wanne zu hohe Wellen machen, gibts ein Gepritschel auf dem Küchenboden und Ärger mit der Mutter.

8 Kommentare

  1. War es damals nicht auch so, dass zuerst der Papa, dann die Mama und zum Schluss die Kinder in der gleichen Suppe gebadet haben?

  2. ei – wei …
    ich erinnere mich bei diesem bild an meinen ersten „filmriss“.
    mutter hatte, weil die küche nicht beheizbar war, und damit die kinder nicht frieren, die geöffnete gasbratröhre mit voller leistung angeheizt. sie hatte nicht daran gedacht, dass die offenen flammen sehr viel sauerstoff verbrauchen …

  3. @ Anja-Pia
    Erst die Kinder. Wenn die genug Wasser mit Wellenmachen in der Küche ver­pritschelt haben, werden sie aus der Wanne gefischt & zum Trocknen aufge­hängt. Für den Vater steht inzwischen ein frischer Topf mit Wasser auf dem Herd.

  4. Hallo Nömix :-)
    Wir hatten eine ovale Zinkbadewanne, in der auch Wäsche gewaschen wurde. Natürlich getrennt von den Kindern ;-)
    Zumindestens beim Baden hatte ich Glück. Die Reihenfolge war: erst das Mädchen, dann die Jungen.
    Grüßli :-)

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