Laut einer aktuellen Studie

Nachdem in einer früheren Studie bereits herausgefunden wurde, dass sich die Darstellung in Liebesfilmen mitunter erheblich von der Realität im wirklichen Leben unterscheidet, über­rascht eine neue Studie nun mit der Erkenntnis:

»Die Berufswelt in TV-Serien hat mit der Realität wenig gemein.«

.
Die Untersuchung gelangt zu dem Ergebnis, dass Ärzte oder Anwälte in Fernsehserien über­pro­portional häufiger eine Rolle spielen als anderweitig Erwerbstätige. Und dieses ver­zerrte Bild der Berufswelt wirke sich nachhaltig auf die Berufswünsche Jugend­licher aus: weil sie im Fernsehen ständig lauter Ärzte sehen, wollen alle Doktor werden und keiner mehr Lok­führer oder Astronaut.

Nicht auszuschließen dass eines Tages eine weitere Studie enthüllt, dass in TV-Krimis sig­ni­fi­kant häufiger Kommissare zu sehen sind als im wirklichen Leben.

13 Kommentare

  1. ich finde auch, dass „grisu, der kleine drache“ umgehend wieder ins kinderprogramm aufgenommen werden soll! und thomas, die sprechende lokomotive, fehlt auch entsetzlich!

  2. »Das Interesse am Handwerksgewerbe beispielsweise ist wohl auch deshalb gering, weil zugehörige Berufsfelder im Fernsehen keine Rolle spielen«, sagte die Universitätssprecherin zu den Ergebnissen.*
    “Meister Eder“ oder “Super Mario“ sollten wieder ins Programm aufgenommen werden, damit die jungen Leute wieder Tischler und Installateure werden, nicht lauter Wall-Street-Banker oder Winkeladvokaten und ähnliche Gauner.

  3. In Krimis sind auch wesentlich mehr Gangster zu sehen als in der sogenannten Realität, z.B. Bankräuber. Und man erkennt sie auch sogleich, weil sie Sturmhauben tragen. In der Realität hingegen residieren die Gangster auf den Vorstandsetagen der Banken und tragen so gut wie nie Sturmhauben.

  4. Meine Realität hält derzeit recht oft absurdere und tragischere Handlungsstränge bereit als es das Fernsehen je könnte, was bewirkt, dass ich mir zusehends wünsche, eines Morgens in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung aufzuwachen.

    Das hat aber irgendwie nur am Rande mit der erwähnten Studie zu tun.

  5. Jetzt wird mir in jedem Falle etwas klarer, warum es eine spezielle Sendung gibt, in der der Berufstand der Bauern auf sich aufmerksam macht. Immerhin bekommt so der eine oder andere nochmal Eine ab. Vielleicht sollte jede Woche eine andere Berufsgruppe Partner suchen…….wegen der Ausgewogenheit ;-)) …und die lieben Kleinen lernen so schon was fürs Leben ;-)))))

  6. Jetzt wird endlich klar, warum die Jugendlichen alle Schuhverkäufer oder Paketdienst-Zustellfahrer werden wollen.

  7. Der Alltag wird von Langeweile beherscht und von immer wiederkehrenden Vorgängen.
    Die lässt man im Film alle weg. Nie geht einer aufs Klo, schläft 8 Stunden oder bügelt Hemden. Kiener hat Schunupfen oder Brechdurchfall.
    Auch Steuererklärungen unde Hefe korrigieren fällt aus.
    Das will keiner sehen. Und übrig bleibt er Rest.
    Den nennen wir interessant und Abenteuer.
    Selbst aushalten tät es keiner.

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