21. März

Heute ist der Welttag der Poesie – wie Sie ja sicherlich alle gewusst haben, nichtwahr. (Wers nicht gewusst hat, schreibts zur Strafe hundertmal an die Tafel.)
Zum feierlichen Anlass zwei herausragende Beispiele zeitgenössischer alpenländischer Lie­bes­poesie, eins von Kollege K.:

    »Ich liebe dich so sehr,
    das fiel’ mir viel zu schwer
    in Worten zu beschreiben.
    Drum lass ich’s bleiben.«

und eins von Kollege M.:

    »Du hast so schöne Beine,
    längst nicht so schön sind meine.«

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© mit freundl. Genehmigung d. Autoren

7 Kommentare

  1. Heute vor 171 Jahren wurde auch Modest Moussorgski geboren. Das gibt ja eigentlich noch etwas mehr her.
    Ich muss allerdings gestehen, dass das zweite Gedicht aufs Allerfeinste ziseliert ist. Das ist praktisch gesprochene Musik:)

  2. Leider wird Herr Mussorgski meist lediglich für einen Vornamen gehalten,
    näm­lich den Vornamen des Malers Mussorgski Ravel (der die Bilder in der Aus­stellung gemalt hat.)

  3. Höret, was Erfahrung spricht:
    Die Liebe kommt, die Liebe geht.
    (Wohin sie geht, das weiß man nicht.)
    Ach, wenn sie doch nur bleiben tät‘!

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