In 30 Tagen um die Welt, 40. Tag

  ..  von Zwettl nach Bukarest

Wieder mit einer Fuhre Erdäpfel unterwegs, aus dem Waldviertel nach Bukarest. Rumänische Erdäpfel sind für gewöhnlich relativ klein, naturbelassen, mit dicker schrumpeliger Schale und gutem Geschmack. Die Waldviertler Erdäpfel: riesengroß, mit chemischem Dünger & Pes­ti­zi­den künstlich hochgezüchtet, hauchdünne Schale, wenig Nährstoffe, so gut wie ge­schmack­los. Kaum viel mehr als aufgepuschte Zellulose & Wasser. Und wesentlich teurer. Aber: we­ni­ger Arbeit beim Schälen, und deshalb kaufen sie die Rumänen lieber, wie mir der Groß­händler erklärt.
Der Gemüsegroßmarkt in Bukarest ist ein großer staubiger Platz, bevölkert von zahllosen streu­nenden Hunden, die Erdäpfel werden palettenweise direkt vom Lkw runter verkauft. Der­weil ich nebenan in der Marktkantine frühstücke, danach ein Schläfchen, nach kaum zwei Stunden ist der Lkw entladen. 25 Tonnen Erdäpfel aus Zwettl auf dem Weg in rumänische Koch­töpfe.
(Retourladung gibts diesmal keine, Leerfahrt zurück. Montag gehts wieder runter, gleiche Tour nochmal.)

2 Kommentare

  1. das ist der Grund weshalb ich für Gentechnik bin. Nicht nur weil ich damit arbeite, sondern weil Gentechnik effizienter und umweltfreundlicher ist (keine Pestizide, kein unnötiger Dünger).

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