Die Chorprobe

Aus der Reihe: “Ösitanisch für Außerösische“

    Chorleiter:  »Oisdaun, olezaum:«
      1. Sänger:  »Weaola?«
    Chorleiter:  »Naeole.«
      1. Sänger:  »Aeia?«
    Chorleiter:  »Nanonaned. Oisdaun, olezaum:«
               Chor:  »♫ ♪ Freu-de, schö-ner Gö-tter-fun-ken! ♫ usw

17 Kommentare

  1. Jetzt hab’ ich’s!
    …AIEA – wie mir deucht, das war doch der Wahlspruch Friedrich III, den er sich seinerzeit in wahrer Bescheidenheit aufs Kaffeehäferl malen ließ?
    Oder hieß der AEIOU ? ;-)

  2. Werter Herr!

    Als Reichsdeutscher (wie meine Großmutter gesagt hätte) habe ich mich jetzt mehrere Tage in dieses schöne Stück Sprache (‚Dialekt‘ scheint mir nicht das angemessene Wort) eingehört, die mir sonst nur von Mozartkugeln bekannt ist. Ergebnis: Den Chorleiter kann ich jetzt gut verstehen – wahrscheinlich hat er ja auch eine Sprechausbildung genossen. Was mir aber hartnäckigste Schwierigkeiten bereitet, ist der Sinn von ‚Naeole‘ und insbesondere ‚Aeia‘.

    Wöiansned so freundlich … ?

  3. Reichsdeutsche waren wir Ösis ja seinerzeit eh auch – wenn’s auch schon bissel länger her ist. (von daher ist das Ostmittelbairische quasi ein bajuwarisches Separatisten-Idiom ;)

    (hier die geschuldete Übersetzung:
        “Also dann, alles zusammen: “
        “Wer aller?“
        “Na, eh alle.“
        “Ah, eh ich auch?“
        “Na was denn sonst. Also dann, alle zusammen: “)

  4. Vor Jahren in reellem Dialog vernommen:
    – Mia san heit aum Köllagossnfestl.
    – Jo, mia wern aa hischaun.
    – A E S E A!? Leiwaund!

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