In 30 Tagen um die Welt, 31. Tag

..  Afrika

Die Bedeutung der Rolle Afrikas in der Weltgeschichte darf nicht un­ter­schätzt werden, erstens stammt der Homo sapiens aus der Gegend, was schon mal nicht unerheblich ist.

Zweitens, wäre Afrika nicht auf dem See­weg nach Indien im Weg gewesen, dann wäre ein Kolumbus gar nicht auf die Idee gekommen, nach Westen loszusegeln, und Amerika wäre wo­mög­lich bis heute nicht entdeckt. Ohne den schwarzen Kontinent, die Wiege des Homo sapiens, hätte es genaugenommen überhaupt keinen Kolumbus gegeben, weil der war ja auch einer. Alles Ansichtssache, wie man sieht.

(apropos Ansichtssache: Europäer definieren ein Zebra gemeinhin als weißes Tier mit schwar­zen Streifen. Afrikaner dagegen als schwarzes Tier mit weißen Streifen. So erzählt der große Stephen Jay Gould.)

(Warum die Nashörner in Afrika nicht fliegen können, lässt T. C. Boyle in seinem Roman »Wassermusik« einen afrikanischen Halbwüchsigen erklären:  weil die so riesige Haufen machen. Würde nun ein Nashorn im Flug so einen riesen Haufen einem Menschen auf den Kopf fallen lassen, würde der das bestimmt nicht so toll finden. Und darum hat’s der Herrgott so eingerichtet, dass sie nicht fliegen können. Aus vernünftigem Grund also.)

Ein Kommentar

  1. Afrika scheint in dieser Saison vor allem die Wiege des Grillsoßen-Marketings zu sein. Eine dieser Pampen heißt „Schakalaka“, und wenn ich Afrikaner wäre, würde ich den schuldigen Werber mit einem Massai-Speer durchbohren. (31. Tag von 30? Steht schlecht um Ihre Wette, Phileas Fogg!)

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