22. November

Terry Gilliam hat heute Geburtstag.

In seinem jüngsten Film, dem Fantasy-Spektakel “The Brothers Grimm“ treten auf:
die Brüder Grimm, Hänsel & Gretel, Rapunzel, Rotkäppchen & der Wolf, undsoweiter.

Herr Prof. Bernhard L., gestrenger Kurator der Kasseler Brüder-Grimm-Stiftung und aus­ge­wie­sener Fachmann, urteilt grimmig (Achtung, Wortspiel):

    »Mit dem wirklichen Leben hat dieser Film nicht das Geringste zu tun.«


Das überrascht freilich.

(Herrn Gilliam wird diese Kritik bestimmt kränken, womöglich besteht die Gefahr dass er sich als Wikinger verkleidet und losrennt, um Herrn Kurator L. ein totes Huhn auf den Kopf zu hauen.)

8 Kommentare

  1. Vielleicht wird erdann aber von ausgeschnittenen antiken Papiersäulen oder Füßen, die aus dem Himmel herabwachsen zermalmt. Anyway: Herr Gilliam, Ihnen wünsch ich enorm gern was, und zwar nur das Beste!

  2. And now for something completely differnet… nurmalsobeiseitegesprochen: Der Film „Brüder Grimm“ ist tatsächlich eine große Zelluloidverschwendung. Nicht nur, weil er (der Film) nichts mit dem Leben der Nämlichen zu tun hat, sondern weil er (wieder der Film) eine diffuse/krude/absonderliche Mischung aus vielen verschiedenen Zutaten ist, die sich alle gegenseitig in den tiefen Schlund des B-Pictures ziehen. Er (richtig: der Film) wird gerade auf DVD verrapunzelt und soll so wenigstens etwas von den Produktionskosten wieder einbringen. Und trotzalledem: nachträglich noch alles gute zum Geburtstag! (Torte kommt geflogen!)

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