Quo vadis ..?

Josef Hader hat mittlerweile resigniert, er sagt: “Politisches Kabarett kann man in Österreich gar nimmer machen, weil es der tagespolitischen Realsatire eh nur mehr hinterdrein hinken kann.“ – und sein Kollege Mathias Richling stellt fest: “Man hat immer mehr das Gefühl, die Politiker parodieren die Kabarettisten, nicht umgekehrt.“
Da gewinnen die Sozis nach vielen langen Jahren in komatöser Opposition endlich eine Nationalratswahl, die lang herbeigesehnte Wende. Vorwärts Genossen. Und was fällt dem Bundesparteivorsitzenden einer designierten Regierungspartei am Tag nach der Wahl dazu ein? O-Ton Gusenbauer, gestern in Ö3:

    “Jetzt wer ma mal schaun, dass ma ein ordentliches
    Programm z’sammkriegen. Dann schau ma weiter.“

Was für ein Armutszeugnis. Politischer Dilettantismus ist das nimmer, alles was recht ist. Das ist politischer Kretinismus. Tu felix Austria ..
Kollege Hader hat leider recht.

4 Kommentare

  1. Ich halte es ja, optimistisch wie ich bin, für möglich, dass Gusi sich nur an das vermutete Niveau der Ö3-Hörer anpassen wollte. Ein Mann des Volkes eben.

    Hat schon der Herr Bisenz vor Jahr(zehnt?)en gesagt: Politisches Kabarett is tot, de Politiker veroaschen si eh olle scho söwa.

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