Auf der Wies’n ..

    »Es herrscht zu viel Vernunft in der Welt,«


monierte Papst Benedikt XVI. gestern beim Open-Air in München, vor 250.000 Fans.
Zu viel. Ja, wenns der Papst so gesagt hat, wirds wohl so stimmen.
Und rief dazu auf, sich stärker von religiösen Werten leiten zu lassen. Gute Idee ..

(Heute ist übrigens der 11. September. Ja, heute vor fünf Jahren war das ..)
(Man weiß ja nicht, ob der Papst eigentlich selber über das nachdenkt, was er so sagt. Wer weiß das schon.)

13 Kommentare

  1. Un-glaublich. Sehr feinsinnig, Deine Beobachtung, im Zusammenhang mit den religiös-motivierten Terroranschlägen. Dieses Thema ist in jedem Fall eine Diskussion wert, denn auch die gehirngewaschenen Attentäter werden von religiösen Gefühlen geleitet.

    Ich schätze den Papst ansonsten für seine Bildung und seine Klugheit, aber dass er auf 9/11 nicht verwies ist unverständlich.

    Nein, es ist ZU WENIG Vernunft in der Welt. Eindeutig.

  2. Stimmt. Zu .. ..wenig Vernunft. Stattdessen immer mehr zähflüssige Sauce,
    die Sauce diffuser Wissenschaftsängste (zB. Evolutionslehre o. Gentechnik)
    die Sauce alleinseligmachender Heilsversprechen
    die Sauce der xenophobischen Leitkultur-Debatte

  3. Mit Vernunft kann man an das Phänomen „Katholische Kirche“ nicht herangehen. Einer Institution, der es über viele hundert Jahre gelungen ist die Vernunft und den Fortschritt in der Welt auszubremsen, kann man mit Vernunft nicht beikommen.

  4. Ich bin ja notorische Boulevard-Hasserin.
    Aber Gottes Bulldogge, das hatte schon was für sich. Ein schweinsaugerter Ungustl in Frauenkleidern, na wäh.

    An dieser Stelle darf ich übrigens erwähnen, daß ich mit diesem widerwärtigen Verein, dem ich selbst nie beigetreten bin, unlängst gebrochen habe. Geht ganz einfach. Einfach Austrittsformular anfordern, gemeinsam mit dem Taufschein an die zuständige BH faxen und a Rua is.

  5. Vielleicht gibt es zuviel Vernunft, aber trotzdem reicht die nicht aus, um den Satz richtig verstehen zu können. Ich weiß jedenfalls nicht, was er gemeint hat.
    Doch um Faust zu zitieren, braucht man kein Angeber zu sein. Man muss wirklich nicht alles selbst erfinden.

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