Herr G. schreibt Verkehrsgeschichte, Teil II

Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet, hat unser Herr verkehrsgeschicht­licher Großtäter eine neue Großtat ausgeheckt: »In ganz Europa gibt es kein offizielles Schild, das vor Geisterfahrern warnt,« und weil sonst eh grad keine dringenderen verkehrspolitischen Agenden anstehen, hat er deshalb einen Ideenwettbewerb für ein Gefahrenzeichen Achtung Geisterfahrer! ins Leben gerufen.

Das siegreich aus dem Wettbewerb hervorgegangene Schild legt dem Auto­fahrer bildlich dar, was bei der Begegnung mit einem Geis­ter­fah­rer zu tun ist:  fahren Sie auf der Autobahn prinzipiell ne­ben­ein­ander (wie es sowieso alle eh schon immer gern machen), und geben Sie so dem Geister­fahrer keine Chance, un­ge­scho­ren davon­­zu­­kom­men. Der­art werden Geisterfahrer zu­ver­lässig ein für allemal gestoppt.

»Ein einmaliger Schritt, ein eindrucksvoller Erfolg und wieder einmal eine verkehrs­po­li­ti­sche Pioniertat Österreichs. Ein Meilenstein in der europäischen Verkehrspolitik.«
.(Hubert Gorbach)

Meilenstein. Verkehrspolitische Pioniertat. Hat der wirklich so gesagt..

Ein Kommentar

  1. unglaublich,… … das ist wahre innovation! wann kommt endlich das schild „achtung betrunkene fahrer“ im umkreis von heurigen und zeltfesten,
    oder das fußgänger-warnschild „achtung zebrastreifen wird von autos ignoriert“ … herr g. muss bleiben, der mann hat ideen und einen untrüglichen blick für das wesentliche!

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